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Call for Abstracts: Jahrestagung des AK Ländliche Räume, 17.-19.09.2020 in Wien

Arbeitskreis Ländliche Räume

23. Jahrestagung 2020: „Ländliche Räume im strukturellen Wandel: Analyse, Herausforderungen und Governance“

17.-19.09.2020, Wien

Call for Abstracts

Ländliche Räume in der Nähe von Agglomerationen und Verkehrsachsen weisen in der Regel hohe Einwohnerdichten, eine solide wirtschaftliche Basis und exzellente Verflechtungen mit den Großstädten auf. Gleichzeitig geraten flächenbezogene Widmungen und diesbezügliche politische Steuerungen hinsichtlich der Flächeninanspruchnahme und wenig nachhaltiger Siedlungsweise immer stärker unter öffentlichen Legitimationsdruck. Strukturschwache periphere ländliche Räume in entsprechender räumlicher Distanz zu Zentren sind hingegen mit Alterung, Abwanderung sowie Problemen des Erhalts der Daseinsvorsorge und Infrastruktur konfrontiert.

Dazwischen liegen weitere Typen ländlicher Räume, die jedoch ebenfalls mit neuen Herausforderungen und Steuerungsfragen konfrontiert sind. Tourismus und Landwirtschaft sind traditionell gestaltende Elemente der ländlichen Entwicklung, wobei auch hier die Diskurse zwischen „nachhaltig“ und „intensiv“ zunehmend auseinanderdriften. Auch die Rolle der kleineren und mittleren Städte hinsichtlich deren Herausforderungen und Versorgungsfunktionen für die jeweiligen Umländer ist vermehrt Bestandteil der Auseinandersetzung mit ländlichen Räumen. Nicht zuletzt stehen wir an der Schwelle einer neuen Förderperiode der Europäischen Strukturfonds- und Agrarpolitik. Die diesbezügliche Programmierung ist voll im Gang, die Weichenstellung hinsichtlich der zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung regionaler Entwicklung ist noch nicht überall im Detail getroffen. Auch hier bietet es sich an, bewertend eine Rückschau zu halten und gleichzeitig mögliche inhaltliche Schwerpunkte für die Zukunft einzufordern. Schließlich gilt es gerade unter dem aktuellen Aspekt einer nachhaltigen Nutzung wie auch Steuerung der Raumentwicklung die Rolle der unterschiedlichen Typen ländlicher Regionen zu analysieren, diesbezügliche Herausforderungen namhaft zu machen und Steuerungsansprüche zu formulieren.

Im Rahmen der Jahrestagung sollen sowohl theoretische Erklärungsansätze für die räumlich sehr unterschiedlich ablaufenden Transformationsprozesse als auch konzeptionelle Beiträge zur Ausgestaltung der Politik für ländliche Räume präsentiert und diskutiert werden. Einzelfall- und vergleichende Studien sind gleichermaßen willkommen.

Junge Wissenschaftler*innen werden explizit eingeladen, ihre Qualifizierungsarbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) vorzustellen. Wir möchten den Dialog zwischen ‚etablierten‘ und ‚aufstrebenden‘ Wissenschaftler*innen fördern und fortsetzen und laden daher alle Teilnehmer*innen herzlich ein, die Jahrestagung als ein Gesamttreffen des Arbeitskreises zu verstehen und zu besuchen.

Vortragsvorschläge in Form eines Abstracts mit nicht mehr als 2.000 Zeichen (einschl. Leerzeichen) senden Sie bitte bis zum 31. Mai 2020 an: ingo.mose@uni-oldenburg.de, martin.heintel@univie.ac.at

Die Jahrestagung findet auf Einladung von Prof. Dr. Martin Heintel gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien und in Kooperation mit dem Österreichischen Verband für Angewandte Geographie (ÖVAG) statt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. Juni 2020 an: ursula.leitner@univie.ac.at

Der Teilnahmebeitrag für die Tagung beträgt 30 €. Doktorand*innen, Studierende und Arbeitslose zahlen einen ermäßigten Beitrag von 20 €.

Nähere Informationen zur Veranstaltung erteilt Prof. Dr. Martin Heintel (martin.heintel@univie.ac.at).

Weitere Informationen zum Arbeitskreis finden sich unter: http://ak-laendlicher-raum.de/

Martin Heintel, Wien

Call for Abstracts (PDF)

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