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Universität Koblenz-Landau: eine Juniorprofessur (W1 LBesG) Physische Geographie – Ökohydrologie (m/w/d)

Der Campus Koblenz der Universität KoblenzLandau wird zum 01.01.2023 eine selbstständige Universität. Als die interdisziplinäre Universität im Norden von RheinlandPfalz wird sie Wissen Transformation Innovation in den Profilbereichen „Bildung“, „Informatik“, „Kultur und Vermittlung“ sowie „Material und Umwelt“ leben und Impulse in die Lehrkräftebildung und die Region geben. Gestalten Sie die zukünftige Universität Koblenz von Anfang an mit!


Im Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften am Campus Koblenz ist am Institut für Integrierte Naturwissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Juniorprofessur (W1 LBesG) für Physische Geographie

Ökohydrologie (m/w/d)

im Beamtenverhältnis auf Zeit zu besetzen.


Der Fachbereich 3 bearbeitet sein Forschungsleitthema „Material & Umwelt“ in drei Schwerpunkten „Materialeigenschaften und funktionale Oberflächen“, „Modellieren und
Simulieren“ und „Biodiversität und Ökosysteme“. Durch die damit verbundenen Forschungsaktivitäten gewährleistet der Fachbereich Erkenntnisgewinn sowie Lösungsansätze
für regional, national und international gesellschaftlich relevante mathematischnaturwissenschaftliche Fragestellungen.


Das Institut für Integrierte Naturwissenschaften (mit den Abteilungen Biologie, Chemie, Geographie und Physik) beteiligt sich an den lehrkräftebildenden Studiengängen (B.Ed./M.Ed.) für Grundschule, Realschule plus, Gymnasium und Berufsbildende Schulen sowie an fachwissenschaftlichen interdisziplinären Bachelor und Masterstudiengängen (B.Sc./M.Sc.) im Bereich der Naturwissenschaften.


Die Abteilung Geographie bietet zusammen mit der Abteilung Biologie den interdisziplinären Bachelor und Masterstudiengang der „BioGeoWissenschaften“ an. Die Professur für Ökohydrologie steht außerdem im Zusammenhang mit der geplanten Einführung eines Studienganges „Hydrologie und Wasserwirtschaft“ und der interdisziplinären
Forschungsinitiative „Indirekte Effekte Anthropogener Stressoren in Ökosystemen“. Die Arbeitsgruppen der Abteilung Geographie sind hierbei mit regionalen Forschungseinrichtungen des Landes und des Bundes sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen vernetzt.


Aufgabenschwerpunkte:

Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll das Fach Physische Geographie in Forschung und Lehre vertreten.

In der Forschung wird ein Schwerpunkt in aktuellen Fragestellungen der Ökohydrologie bzw. Hydrogeographie erwartet. Weiterhin ist erwünscht, dass die Stelleninhaberin/der
Stelleninhaber eigenständig eine Profilbildung im Schwerpunkt „Wasser, Mikroplastik, Mikrobiologie, aquatische Ökologie“ des Instituts vornimmt und die Forschung interdisziplinär im Institut, im Fachbereich und darüber hinaus verknüpft.

Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers gehört die Beteiligung an der Gewinnung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Lehrverpflichtung beträgt bis zur Evaluierung mit orientierendem Charakter vier Semesterwochenstunden (SWS), anschließend sechs Semesterwochenstunden.

Die Lehre ist in den Veranstaltungen der angebotenen fachwissenschaftlichen Studiengänge und in den fachwissenschaftlichen Veranstaltungen der lehrkräftebildenden Studiengänge zu erbringen.

Ferner wird die Mitwirkung bei Prüfungen in allen Studiengängen der Geographie vorausgesetzt.

Erwartet wird die Bereitschaft zur interdisziplinären fachbereichsinternen und übergreifenden Kooperation.

Weiterhin ist die Übernahme von Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung bis zur Evaluierung mit orientierendem Charakter möglich und wird danach erwartet.


Einstellungsvoraussetzungen:

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 54 Hochschulgesetz (HochSchG) des Landes RheinlandPfalz. Vorausgesetzt werden ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in physischer Geographie, Hydrogeographie oder Ökohydrologie oder eines verwandten Studienganges mit einem Schwerpunkt in physischer Geographie, Hydrogeographie oder Ökohydrologie, pädagogische Eignung, die gesondert nachzuweisen ist, sowie besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine qualifizierte Promotion nachgewiesen wird. Die Dauer der wissenschaftlichen Tätigkeit nach der Promotion soll sechs Jahre nicht übersteigen.

Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung sowie bei der Durchführung von Drittmittelprojekten ist von Vorteil. Ein Forschungskonzept ist vorzulegen.

Es sind sowohl gute Deutschkenntnisse als auch gute Englischkenntnisse erforderlich, da Lehrveranstaltungen in beiden Sprachen angeboten werden.

Erwartet werden besondere didaktische Fähigkeiten und Erfahrungen in der Lehre, die durch die Vorlage eines Lehrkonzepts darzustellen sind.

Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren werden für die Dauer von sechs Jahren zu Beamtinnen/Beamten auf Zeit ernannt. Im vierten Beschäftigungsjahr findet eine Evaluierung
mit orientierendem Charakter zum Leistungsstand in Lehre und Forschung oder Kunst statt.

Das Land RheinlandPfalz und die Universität KoblenzLandau vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der
Lehrenden an der Universität.

Die Universität KoblenzLandau ist ein Ort der Vielfalt und begrüßt qualifizierte Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen.

Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt. Dies gilt nicht, wenn in der Person eines Bewerbers so schwerwiegende Gründe vorliegen, dass sie auch unter Beachtung des Gebotes zur Gleichstellung der Frauen überwiegen. Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Gleichstellung im Allgemeinen beantwortet die Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Dr. Michaela Schlich (schlich@unikoblenz.de). Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter der Abteilung Geographie des Institutes für Integrierte Naturwissenschaften Prof. Dr. Bernhard Köppen zur Verfügung (koeppen@unikoblenz.de).

Bewerberinnen/Bewerber senden ihre Unterlagen (Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang, Zeugnisse, Forschungskonzept, Lehrkonzept etc.) bis zum 17.01.2022 unter
Angabe der Kennziffer 124/2021 bitte ausschließlich per EMail in einer PDFDatei an
bewerbung@unikoblenzlandau.de.


www.unikold.de/karriere

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