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Uni Vechta: Juniorprofessur (W 1) Innovation und Entrepreneurship in ländlichen Räumen

Als größte Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland historisch und regional verankert ist die Univer-sität Vechta heute international und zukunftsorientiert ausgerichtet: Rund 5.000 Studierende und mehr als 500 Beschäftigte forschen, lehren, arbeiten und studieren an der modernen Campusuniversität im Herzen Niedersachsens.

Die Profilschwerpunkte der Universität Vechta „Lehrer*innenbildung, Soziale Dienstleistungen, Agrar & Ernährung sowie Kulturwissenschaften“ im Kontext des Rahmenthemas „Transformationsprozesse in ländlichen Räumen“ werden um ein weiteres Profilelement ergänzt: Die Universität Vechta etabliert mit den ausgeschriebenen vier Stiftungsprofessuren das fakultätsübergreifende Forschungscluster „Nachhaltigkeitsorientierte Transformationsforschung in ländlichen Räumen“ als innovative, zukunftweisende, inter- und transdiszipli-näre Einheit für Forschung, Lehre und Studium sowie Transfer. Ziel ist es, von der regionalen bis hin zur inter-nationalen und globalen Ebene Transformationsprozesse speziell in ländlichen Räumen in den Fokus von For-schung und Lehre zu stellen und damit Innovationspotenziale prozedural zu begleiten bzw. zu initiieren. Richtungsweisend ist dabei ein übergeordneter Nachhaltigkeitsansatz, der ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

An der Universität Vechta, Fakultät I – Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Fach Wirtschaft und Ethik die

Juniorprofessur (W 1)

Innovation und Entrepreneurship in ländlichen Räumen

zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt bei Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst für die Dauer von drei Jahren in der Besoldungsgruppe W 1 BesO W. Bei erfolgreicher Evaluation gemäß § 30 Absatz 4 Satz 2 NHG kann die Juniorprofessur um drei Jahre verlängert werden.

Aufgaben:

Die*der Stelleninhaber*in trägt in Lehre und Forschung zentral zur Untersuchung und Begleitung von trans-formationsbedingten technischen, ökologischen und sozialen Innovationen (Systeminnovationen) mit dem be-sonderen Fokus auf ländliche Räume bei. Zu den Hauptaufgaben gehören die Mitwirkung am Auf- und Ausbau des fakultätsübergreifenden und interdisziplinären Forschungsclusters „Nachhaltigkeitsorientierte Transfor-mationsforschung“ sowie die Entwicklung eines eigenen Forschungsschwerpunkts im Bereich der Innovations- und/oder Entrepreneurship-Forschung mit Bezügen zur Nachhaltigkeits-, Digitalisierungs- und Transforma-tionsforschung. Zu den Zielen der Professur gehört es auch, transformative Potenziale in tragfähige Innovati-onen, wie etwa technologiebasierte nachhaltige Geschäftsmodelle für ländliche Räume, im Sinne eines evi-denzbasierten Managements zu überführen und diese zu vermitteln. Gemeinsam mit Stifter*innen und wei-teren Partner*innen wird hierdurch die Zukunft der Region kreativ mitgestaltet. Die Durchführung der Lehre wird in den Studiengängen der Fakultät I sowie im Master Transformationsmanagement angesiedelt sein. Die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung gilt als selbstverständlich.Ein angewandter Wissenstransfer und die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft sowie weiteren Akt-euren aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit, z.B. durch eine Zusammenarbeit mit dem sich in Aufbau be-findlichen Gründungszentrum trafo:haus oder dem Science Shop Cloppenburg, wird vorausgesetzt. Die Beteiligung an der Akquise von Drittmittelprojekten wird erwartet.

Die*der zukünftige Stelleninhaber*in soll sich aktiv an der Qualitätsentwicklung der Studiengänge beteiligen, Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung zeigen sowie Innovationen in Formaten, Methoden und Strukturen initiieren und mitgestalten.

Anforderungen:

Wir suchen eine Persönlichkeit, die Erfahrungen – auch in der empirischen Forschung – zu einem oder mehreren Themenfeldern der folgenden Bereiche hat: Innovationsentwicklung, -umsetzung und -management; (Transformative) Entrepreneurship; Entrepreneurship Education; Bildung für nachhaltige Entwicklung; (Sozio-)ökonomische Bildung; Innovative Konzepte nachhaltiger Unternehmensführung; Innovative Organisa-tionsstrukturen; Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung; Technologieakzeptanz; Big Data ba-sierte Geschäftsmodelle. Die Forschungsleistungen müssen durch Publikationen in einschlägigen Fachzeit-schriften mit Peer-Review-Verfahren belegt sein. Zudem werden Erfahrungen in der Konzeption, Auswertung und Vermittlung empirischer Forschungsprojekte in der Praxis wie auch Erfahrungen im Bereich der Konzep-tion und Durchführung von (sozio-)ökonomischen Bildungs- und Weiterbildungsformaten vorausgesetzt. Kenntnisse empirischer Methoden sowie Erfahrungen in angewandter Datenanalyse müssen vorhanden sein. Für die Lehre sind ausreichende Deutschkenntnisse notwendig. Die*der Stelleninhaber*in soll erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln vorweisen. Zudem sollen Erfahrungen mit den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung wie auch Erfahrungen im Beriech Innovati-onsentwicklung, -management und/oder Gründungsförderung, -beratung und -begleitung vorgewiesen werden. Die eigene Anschlussfähigkeit an Forschungsthemen aus den Fächern Wirtschaft und Ethik sowie Ma-nagement Sozialer Dienstleistungen soll gegeben sein. Sichtbare nationale und internationale Vernetzung in der Fachgemeinschaft und zu außeruniversitären Einrichtungen sind von Vorteil. Es wird zudem erwünscht, gemeinsam mit den Stifter*innen und weiteren Part-ner*innen die Zukunft der Region kreativ mitzugestalten. Die übrigen Dienstaufgaben ergeben sich aus § 30 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG).

Einstellungsvoraussetzungen (§ 30 NHG):

Einschlägiges abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches oder wirtschaftspädagogisches Hochschulstudium (Diplom/Master), pädagogisch-didaktische Eignung und die besondere Befähigung zu vertiefter selbständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird.

Unser Angebot:

Wir bieten eine Stiftungsprofessur in einem Forschungscluster, der im Aufbau begriffen ist und daher viel Raum für die eigene Gestaltung und Schwerpunktsetzung bietet. Auch in der Lehre ist die Entwicklung eines eigenen Beitrags möglich. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die Universität Vechta setzt sich aktiv für Chancengleichheit und Vielfalt ein und fördert einen höheren Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Sie bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Im Übrigen wird auf § 21 Abs. 3 NHG verwiesen.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen sowie einer Ideenskizze zum Aufbau der Professur in Forschung, Lehre und Transfer unter Angabe der Kennziffer 20/65/Trafobis zum 27.11.2020 (Eingang E-Mail-Postfach) per E-Mail in einer einzelnen PDF-Datei an das Präsidium der Universität Vechta. Nutzen Sie hierzu bitte die E-Mail-Adresse bewerbung@uni-vechta.de.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Dekanat der Fakultät I gerne zur Verfügung (E-Mail: fakultaet.eins@uni-vechta.de ).

Stellenausschreibung abrufbar unter: Link

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