Überspringen zu Hauptinhalt

Universität Vechta: Universitätsprofessur (W 3)

Als größte Bildungseinrichtung im Oldenburger Münsterland historisch und regional verankert ist die Universität Vechta heute international und zukunftsorientiert ausgerichtet: Rund 5.000 Studierende und mehr als 500 Beschäftigte forschen, lehren, arbeiten und studieren an der modernen Campusuniversität im Herzen Niedersachsens.

An der Universität Vechta ist in der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Universitätsprofessur (W 3)
Didaktik der Geographie

Aufgaben:
Die Stelle umfasst die Vertretung des Fachs Didaktik der Geographie in Lehre und Forschung sowie die wissenschaftliche Leitung des Kompetenzzentrums Regionales Lernen und nimmt somit eine zentrale Rolle in der Lehrer*innenbildung der Universität Vechta ein. In der Lehre sind Veranstaltungen in der Geographiedidaktik im Bachelor wie auch im Master of Education abzudecken und insbesondere die schulpraktischen Studienanteile zu betreuen. Die Forschung umfasst vor allem geographiedidaktische Aspekte im Bereich des Lehrens und Lernens mit Schwerpunkt in den Bereichen außerschulisches Lernen und/oder Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ebenso gehört die innovative Weiterentwicklung des Forschungsfeldes Lernen in ländlichen Räumen zum Aufgabenbereich der Professur. Weitere Aufgaben sind die Beteiligung an kooperativen Projekten mit Partner*innen aus Wissenschaft, Schulen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, die Einwerbung von Drittmitteln, Publikationstätigkeiten und eine internationale Ausrichtung. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ebenso Bestandteil der Stelle wie Transferleistungen in die Gesellschaft. Die Stelle ist auf vielfältige Weise in Netzwerke der Universität, in der Region als auch national und international eingebunden. Die Mitwirkung der*des künftigen Stelleninhaber*in im Zentrum für Lehrerbildung (ZfLB) der Univer-sität Vechta wird erwartet. Die Professur gibt wesentliche Impulse und engagiert sich maßgeblich in der Profilbildung und Neuausrichtung des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA), des Studienfachs und der Fakultät, z.B. durch interdisziplinäre Kooperationsaktivitäten mit Kolleg*innen. Zur Aufgabe gehören auch eine hohe Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung sowie das Initiieren und Mitgestalten von Innovationen in Formaten, Methoden und Strukturen.

Anforderungen:
Gesucht wird daher eine einschlägig ausgewiesene Persönlichkeit, deren wissenschaftliche Qualifikation durch entsprechende Publikationen sowie kompetitiv eingeworbene Drittmittelprojekte belegt wird. Wünschenswert sind englischsprachige, international ausgerichtete, genuin geographiedidaktische bzw. unterrichtspraktische Publikationen in Medien mit wissenschaftlicher Qualitätssicherung (peer review-Verfahren). Gemeinsam mit Kooperations- und Partnerorganisationen eingeworbene Drittmittel und Forschungsvorhaben mit internationaler Perspektive sind von Vorteil. Die bearbeiteten Forschungsvorhaben und Entwicklungspro-jekte müssen eine erkennbare Vielfalt und Qualität sowie Erfahrungen in der empirischen geographiedidaktischen Forschung und Kenntnisse der Methoden der qualitativen und quantitativen Bildungsforschung sowie der Evaluation aufweisen. Fachdidaktische Forschungsleistungen sollen vor allem in den Bereichen Lehr-Lern-Forschung erbracht worden sein, dabei soll mindestens eines der Themen außerschulisches, informelles Lernen oder Bildung für nachhaltige Entwicklung abgedeckt sein.

Darüber hinaus sollen Forschungstätigkeiten in mindestens einem der Felder Konzeptentwicklung und Evaluation für Lernorte und Lernstandorte; Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien für das außerschulische, regionale Lernen (vorzugsweise in den Themenfeldern Agrar- und Ernährungswirtschaft und Bioökonomie); Ganztagsschulentwicklung; Inklusive Lehr-Lernsettings; fachübergreifende, praxisnahe Berufsorientierung; Gestaltung und Entwicklung von Bildungsnetzwerken oder Auf- und Ausbau von regionalen Bildungslandschaften vorliegen. Wünschenswert ist ein fachwissenschaftlicher Schwerpunkt in der regionalen Geographie. Weiterhin ist eine sichtbare nationale Vernetzung bzw. Kooperationstätigkeit in der Fachgemeinschaft und in außeruniversitären Einrichtungen erforderlich; internationale Vernetzung ist erwünscht. Erfahrungen in der Qualifizierung von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen z.B. durch Betreuung von Promotionen müssen nachgewiesen werden. Ein versierter Umgang mit Lernmanagementsystemen sowie Kompetenzen gegenüber digitalen Elementen in der Lehre sollen erkennbar sein. Wünschenswert sind vorherige Erfahrungen in einer Leitungsfunktion.

Neben den Einstellungsvoraussetzungen gem. §25 NHG wird für die Stelle im Speziellen vorausgesetzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Geographie mit hohem fachdidaktischen Anteil (Abschluss 1. Staatsexamen, Master of Education oder vergleichbare ausländische Abschlüsse). Ein abgeschlossenes 2. Staatsexamen für ein Lehramt an allgemeinbildenden Schulen ist von Vorteil. Zudem muss eine Promotion in der Geographiedidaktik erfolgt sein, anderenfalls muss die Habilitation bzw. müssen die habilitationsäquivalenten Leistungen, erbracht beispielsweise im Rahmen einer Juniorprofessur, geographiedidaktisch ausgerichtet sein.

Die übrigen Dienstaufgaben ergeben sich aus § 24 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG).

Einstellungsvoraussetzungen (§ 25 NHG):
Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium im Fach Geographie, durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogische-didaktische Eignung, die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird, und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer Habilitation, im Übrigen auch im Rahmen einer Tätigkeit als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder im Rahmen einer anderen wissenschaftlichen Tätigkeit im In- oder Ausland erbracht worden sind. Eine mindestens dreijährige schulpraktische oder geeignete päda-gogische Erfahrung oder eine den Aufgaben entsprechende Erfahrung in der empirischen Forschung soll nachgewiesen werden.

Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die Universität Vechta setzt sich aktiv für Chancengleichheit und Vielfalt ein und fördert einen höheren Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Sie bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Im Übrigen wird auf § 21 Abs. 3 NHG verwiesen.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15.10.2020 (Eingang E-Mail-Postfach bzw. Poststel-le) mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 20/53/Geo an das Präsidium der Universität Vechta – vorzugsweise per E-Mail (in einer einzelnen PDF-Datei) an bewerbung@uni-vechta.de oder per Brief an: Präsidium der Universität Vechta, Postfach 1553, 49364 Vechta.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen jederzeit gern an Prof.in Dr.in Amelie Bernzen (amelie.bernzen@uni-vechta.de).

Stellenausschreibung (PDF)

An den Anfang scrollen
×Suche schließen
Suche