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Universität Hamburg: W2/W3 Universitätsprofessur

Die Universität Hamburg ist als Exzellenzuniversität eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg
pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen,Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international
– die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit.

In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2/W3 Universitätsprofessur für Wirtschafts- und Sozialgeographie, Schwerpunkt Metropolforschung

zu besetzen. Kennziffer 2346

Aufgabengebiet:
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die wissenschaftlich hervorragend im Fachgebiet der Wirtschafts- und Sozialgeographie mit einem Schwerpunkt in der Metropolforschung ausgewiesen
ist.

Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber zeichnet sich durch international ausgewiesene Publikations- und Forschungstätigkeit im Bereich der geographischen
Stadtforschung in Globalisierungskontexten aus. Erwartet wird international sichtbare theoretisch-konzeptionelle und methodische Expertise in wenigstens einem der folgenden Themenfelder:
Urbane Dynamiken und Differenzierungsprozesse, raumwirksame Folgen und Politiken im Kontext sozioökonomischer und technologischer Innovationen (Smart City, Green City etc.), Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung, Agglomerationsforschung, Cluster- und Netzwerkkonzepte. Darüber hinaus sollen angewandte Themenfelder im Bereich der kritischen Stadtplanung entwickelt werden.

Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber vertritt in der Lehre die gesamte Breite der Anthropogeographie und hat eine thematische Schwerpunktsetzung in der
sozialökonomischen Fundierung der Geographie. Hohe Lehrkompetenz und -erfahrung bezüglich der Ausbildung in qualitativen und/oder quantitativen Methoden in der empirischen
Stadt- und Regionalforschung werden erwartet.

Die Professur ist in das Exzellenzcluster „Climate, Climate Change, and Society“ (CLICCS) sowie in das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg
eingebunden. Von der zukünftigen Stelleninhaberin bzw. dem zukünftigen Stelleninhaber wird die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen am Fachbereich, in der Fakultät und in interdisziplinären Projekten innerhalb der Universität Hamburg erwartet.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie in ihrer Bewerbung darlegen, welchem der universitären Forschungsschwerpunkte, Potenzialbereiche oder Profilinitiativen (https://www.uni-hamburg.de/forschung/forschungsprofil/forschungsschwerpunkte.html) sie ihre Forschung zuordnen würden. Die Mitarbeit an einem oder mehreren Forschungsschwer-punkten, Potenzialbereichen oder Profilinitiativen gehört zu den dienstlichen Aufgaben.

Von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber werden sehr gute didaktische Fähigkeiten sowie die Mitwirkung in der grundständigen Lehre in den Studiengängen der Lehreinheit vo-rausgesetzt. Darüber hinaus sollen sich die Bewerberinnen und Bewerber aktiv an der Ausbil-dung der Lehramtsstudierenden im Fach beteiligen.

Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.

Einstellungsvoraussetzung:
Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 15 HmbHG.

Weitere Kriterien:
Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen sowie Erfahrungen und Erfolge in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die Universität Hamburg legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfah-rungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.

Von einer internationalen Stelleninhaberin bzw. einem internationalen Stelleninhaber wird er-wartet, dass sie bzw. er innerhalb von zwei Jahren nach Dienstantritt die für die Lehre auf Deutsch erforderlichen Sprachkenntnisse (C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrah-mens für Sprachen) erwirbt, sofern sie bzw. er über diese zum Zeitpunkt des Dienstantritts noch nicht verfügt.
Zur Bewertung der Management- und Personalführungskompetenz wird nach den fachlichen Anhörungen ein Assessmentcenter-Verfahren durchgeführt.

Die Universität Hamburg will den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Abs. 3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung im Bewerbungsverfahren vorrangig berücksichtigt.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. Beate Ratter unter 040 42883-5225 und beate.ratter@uni-hamburg.de zur Verfügung.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen und Erfolgen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen und Dokumenten, drei repräsentativen Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Forschung und Lehre sowie ggf. weiteren Nachweisen wie Vorträgen, Postern, wichtigen Funktionen in Organisationen werden vorzugsweise in elektronischer Form, zusammengefasst in einer PDF-Datei, unter Angabe der Kennziffer 2346 bis zum 24.09.2020 erbeten an Bewerbungen@uni-hamburg.de oder postalisch an den Präsidenten der Universität Hamburg, Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg.

Das Berufungsverfahren wird aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie voraus-sichtlich im digitalen Wege durchgeführt. Nähere Informationen erhalten Sie vom Vorsitz der Berufungskommission.

Stellenausschreibung (PDF)

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