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Universität Freiburg: Doktorand*in (w/m/d)

Die Universität Freiburg ist einen Wechsel wert: Mit ihrer über 500-jährigen Geschichte ist sie eine der renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Hier arbeiten Sie in einer einzigartigen Vielfalt von Fächern, Perspektiven und Menschen für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau – mitten in einer der beliebtesten Städte Deutschlands.
Die Personalpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg orientiert sich an den Prinzipien der Gleichstellung und Vielfalt. Die Universität bekennt sich nachdrücklich zu dem Ziel einer familiengerechten Hochschule.

Der Lehrstuhl für Geographie des Globalen Wandels, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie, sucht eine*n

Doktorand*in (w/m/d)
Teilzeitstelle (75 %), Eintrittstermin: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Die Stelle ist im vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) finanzierten Projekt „Lokale Kompetenzentwicklung zur Klimawandelanpassung in kleinen und mittleren Kommunen und Landkreisen (LoKlim)“ zu besetzen.

Gesucht wird eine/n hochmotivierte/n Doktorand*in mit hervorragenden akademischen Qualifikationen und Interesse an anwendungsorientierter wissenschaftlicher Arbeit, zur Anstellung in einem durch das BMU als Teil der Förderung von lokalen und regionalen Kooperationen zur Anpassung an den Klimawandel unterstützten Projekt, im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie.

Ziel des Projekts ist es, kommunale Institutionen und Akteure in der planerischen Umsetzung lokal-spezifischer Anpassungsprozesse zu begleiten und zu befähigen – insbesondere solche, die in kleineren und mittleren Kommunen verankert sind. Dazu sollen anwendungsorientierte Instrumente zum konkreten Auf- und Ausbau von Kompetenzen und Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel in kleinen und mittleren Kommunen sowie Landkreisen in Baden-Württemberg entwickelt werden. Der/die Doktorand*in wird den wissenschaftlichen Ansatz des Projekts mit- und weiter­entwickeln und das Projekt im Rahmen von empirischen Studien zu Anpassungsfähigkeit und institutionellem Lernen wissenschaftlich begleiten. Die Fokussierung und Forschungsfragen des Dissertationsvorhabens orientieren sich in erster Linie an den Projektzielen und sollen in Absprache mit der Projektleitung weiter konkretisiert werden.

Ihr Profil:

  • Mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) im Bereich Geographie, Raumplanung, Sozialwissenschaften oder einer benachbarten Disziplin
  • Erfahrungen mit Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung und/oder transdisziplinären Ansätzen und Methoden
  • Interesse an lokalen und regionalen Planungsfragen im Kontext öffentlicher Verwaltungsstrukturen
  • Bereitschaft zur intensiven empirischen Arbeit mit am Projekt beteiligten Akteuren aus Kommunen und Landkreisen in Baden-Württemberg
  • Praktische Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Verwaltung (z.B. im Rahmen von Praktika oder Projektarbeiten) sind erwünscht.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Bearbeitung institutioneller und politischer Fragestellungen im Projekt LoKlim, u.a.
    • Erfassung institutioneller Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten, Grenzen und Möglichkeiten von Anpassungskapazität zur Klimawandelanpassung in kleinen und mittelgroßen Institutionen und Gebietskörperschaften (Literaturanalyse)
    • Ausarbeitung von idealtypischen Mehrebenen-Modellen von Planungs- und Entscheidungsabläufen
    • Empirische Validierung des Modells in Workshops mit den Akteuren vor Ort
    • Entwicklung lokalspezifischer Prozesspfade für die am Projekt beteiligten sechs Pilotkommunen und Pilotlandkreise.
  • Ausarbeitung und Veröffentlichung der Dissertation
  • Unterstützung in der Prozessbegleitung zur Implementierung der Prozesspfade in vor-Ort Workshops gemeinsam mit den kommunalen Akteur*innen
  • Unterstützung in der Planung und Umsetzung von Netzwerk- und Projektveranstaltungen im Rahmen des Projektes und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Hartmut Fünfgeld und Stefanie Lorenz geleitet und koordiniert. Prof. Fünfgeld wird auch die Promotionsbetreuung übernehmen. Die Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Geographie des Globalen Wandels beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Themen an der Schnittstelle von sozialen, ökologischen und institutionellen Dimensionen von Klimawandel, Urbanisierung und anderer Prozessen des globalen Wandels. Besonderes Augenmerk liegt auf der geographischen Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels und gesellschaftlicher und institutioneller Anpassungsprozesse auf lokaler und regionaler Ebene. Theoretische wie auch anwendungsbezogene Fragen der kommunalen Anpassungsplanung und der sozialen Gerechtigkeit in Bezug auf klimawandelbezogene Planung  sind zentrale Themen der Arbeitsgruppe, die u.a. mittels kollaborativer und handlungsorientierter Forschung mit Entscheidungsträger*innen, Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen und Sektoren erforscht werden.

Die Stelle ist aus Drittmitteln finanziert und auf drei Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13.
Für die hier ausgeschriebene Position freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Frauen.
Bitte bewerben Sie sich mit aussagekräftigen Unterlagen und Belegen unter Angabe der Kennziffer 00000880 bis spätestens 15.01.2020. Ihre Bewerbung richten Sie bitte in schriftlicher oder elektronischer Form an:
Universität Freiburg
Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie
Lehrstuhl für Geographie des Globalen Wandels
Schreiberstr. 20
79085 Freiburg
Deutschland
Für nähere Informationen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Hartmut Fuenfgeld unter Tel. +49 761 203-3560 oder E-Mail hartmut.fuenfgeld@geographie.uni-freiburg.de zur Verfügung.
Link zur Stellenausschreibung auf der Homepage der Universität Freiburg: https://www.uni-freiburg.de/verwaltung/stellenboerse/00000880
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