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Call for Abstracts: „Die Region. Eine Begriffserkundung“

Call for Abstracts für Beiträge zum Buch: „Die Region. Eine Begriffserkundung“ Idee und Zielsetzung des Buches Dem Begriff der Region wurde vor 25 Jahren eine besondere Konjunktur oder auch eine inflationäre Verwendung attestiert. Die Verwendungshäufigkeit ist seitdem wohl kaum zurückgegangen, weder in der Geographie und anderen Wissenschaftszweigen noch in der Praxis der räumlichen Entwicklung und Planung, in politischen Diskursen oder im allgemeinen öffentlichen Sprachgebrauch. So war jüngst u.a. auch im Zuge der COVID-19-Pandemie von Politiken der Regionalisierung und einer Bedeutungszunahme der regionalen Ebene die Rede. Gleichwohl scheinen die Debatten um den sehr unterschiedlich verwendeten Regionsbegriff weitgehend an Bedeutung verloren zu haben. Das Buchprojekt soll neue Denkanstöße zum Verständnis von „Region” geben, ohne jedoch eine generalisierende Begriffsbestimmung anzustreben. Mit dem Buch wollen wir vielmehr den Versuch unternehmen, uns den verschiedenen Schattierungen des Regionsbegriffs auf indirekte Weise zu nähern: „Die Region“ soll dabei als Begriff nicht für sich alleine stehen, sondern als Kompositum: in Form von Regionsbegriffen, die in der öffentlichen wie auch in der wissenschaftlichen Kommunikation und Praxis präsent sind, wie z.B. „Planungsregion“, „Untersuchungsregion“, „europäische Region“, „Identitätsregion“ oder „periphere Region“, in Form von funktionalen Regionsbegriffen wie „Industrieregion“, „Tourismusregion“ oder „Produktregion“ sowie auch mit Regionsbegriffen, die für Konzepte der Regionalentwicklung Verwendung finden,…

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Call des AK Geographische Wohnungsmarktforschung

Arbeitskreissitzung des AK Geographische Wohnungsmarktforschung in der DGfG am 8. Oktober 2021 im Rahmen der #GeoWoche2021 (Veranstaltungsnummer 027_00) von 10.00 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 16.00 Uhr Der Arbeitskreis Geographische Wohnungsmarktforschung in der DGfG hat für die vom 5. bis 9. Oktober 2021 stattfindende #GeoWoche2021 zwei Slots a 90 Minuten angemeldet, in deren Rahmen die diesjährige Arbeitskreissitzung als Online-Veranstaltung stattfinden wird (siehe Anhang). Die Arbeitskreissitzung hat keinen thematischen Schwerpunkt, sondern ist als offenes Forum angelegt, in dem aktuelle Forschungskonzepte, Projekte und Reflektionen zur geographischen Wohnungsmarktforschung vorgestellt werden können. Interessent*innen können bis einschließlich 16. Mai 2021 ein Vortragsangebot mit einem einseitigen Abstract an die Sprecher des Arbeitskreises senden. Die Dauer der Vorträge wird auf ca. 15 bis 20 Minuten angelegt. Die Bekanntgabe des Programms der Arbeitskreissitzung erfolgt bis zum 31. Mai 2021. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und einen anregende Fachdiskussion. Kontakt Dr. Jan Glatter Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt jglatter@dresden.de Prof. Dr. Sebastian Schipper Goethe Universität Frankfurt am Main, Institut für Humangeographie s.schipper@geo.uni-frankfurt.de   Call (PDF)

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Einladung zur Mitwirkung: GeoWoche2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, für die Anfang Oktober geplante #GeoWoche2021, die dieses Jahr anstelle des Deutschen Kon­gres­ses für Geographie durchgeführt wird, bieten wir folgende Fachsitzung an: Geologisches Erbe und Geotourismus: Aufgabe für die Geographie! Fachsitzung der #GeoWoche2021 Dienstag, 5. Oktober 2021, 19.00 Uhr Neben dem Diskurs um den Schutz der globalen Biosphäre und der Biodiversität gibt es weltweit eine (kleinere) Diskussion um das geologische Erbe der Erde, um dessen (Geo-)Diversität sowie um seinen Schutz und seine Inwertsetzung durch Geobildung und Geotourismus. International hat vor allem die International Union for Conservation of Nature (IUCN) das Themenfeld aufgegriffen, In Deutschland sind auf diesem Gebiet die Geoparks aktiv sowie weitere Initiativen wie der „Tag des Geotops“, das „Gestein des Jahres“ oder der Verbund „Steine in der Stadt“. Um Geotopschutz kümmern sich außerdem die Geo­logischen Landesämter und der Naturschutz. Bei Geodiversität, Geoerbeschutz und Geotourismus sind Aspekte der Geowissenschaften, der Physi­schen Geographie und der Humangeographie eng miteinander verknüpft, und der Bereich bietet inter­essante Berufschancen für Absolventen/-innen der Geographie. Format: Videokonferenz – mit Einführung in das Themenfeld, zur internationalen Diskussion und zum Stand der Situation in Deutschland; Kurzbeiträgen aus Forschung, Lehre und Praxis; Diskussion Zielgruppen:  Angesprochen ist die Fachöffentlichkeit aus Geographie…

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Podcast zu sozialwissenschaftlichen Methoden mit Geograph:innen

Liebe Sozialforscherinnen, Sozialforscher und Geograph:innen, gerade in der qualitativen Forschung ist der Forschungsprozess keineswegs einheitlich und muss in jedem Projekt individuell entwickelt werden. Jedoch kann auf Grund der Zielsetzung wissenschaftlicher Journals nur selten ausführlich über den Weg von der Forschungsidee bis hin zum Ergebnis berichtet werden. Gerade die Nachwuchswissenschaftler:innen unter uns sind deshalb oft verunsichert und frustriert, wenn die Forschung nicht wie nach Lehrbuch läuft. Ich glaube aber nicht, dass jede:r (Nachwuchs-) Wissenschaftler:in diese negativen Emotionen mit seiner:ihrer Arbeit verbinden muss: Herzlich willkommen im Podcast Methoden:Koffer! Hier erzählen Forschende Geschichten, wie sie in ihrem Projekt zu ihrer Methode gekommen sind, was in der Anwendung gut geklappt hat, aber auch, welche Hindernisse einer lehrbuchartigen Anwendung im Wege standen und wie sie daraufhin die Methode ggf. sogar weiterentwickelt haben. Dabei besprechen wir, wie die Methode wissenschaftstheoretisch einzuordnen ist – damit die Hörer:innen lernen, wie sie ihre Methodenprobleme angehen können und ob sich die Methode für ihr Projekt vielleicht auch eignet! Der Podcast ist auf den üblichen Podcastplattformen zu hören, u.a. auf Spotify: https://open.spotify.com/show/1nzxqlEN2UHkhBsuBEt3ol . Auf www.methodenkoffer.info gibt es weitere Infos zum Ziel des Podcasts und den Podcast-Gästen. Erreichen kann man mich für den Podcast auf Twitter unter @MethodenK oder unter  podcastmethodenkoffer@gmail.com! Bisher…

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Aufruf zur Beteiligung am geplanten Sammelband „Landschaft und Tourismus“, hg. von Tim Freytag, Corinna Jenal, Olaf Kühne und Timo Sedelmeier bei Springer VS (Reihe: „RaumFragen“)

Unser geplanter Sammelband hat zum Ziel, die vielfältigen Verflechtungen zwischen Landschaft und Tourismus aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und zu reflektieren. Dabei stützen wir uns auf ein Verständnis von Landschaft als eine individuelle Konstruktion auf Grundlage erlernter gesellschaftlicher Deutungs- und Bewertungsmuster, auf Grundlage derer eine synthetische Zusammenschau materieller Objekte erfolgt. Alle drei Dimensionen sind  veränderlich und über das Individuum miteinander verbunden. Die Gestaltung und Veränderung von Landschaften ist gebunden an Aushandlungsprozesse. Dabei ist uns wichtig, dass Landschaft nicht normativ im Sinne einer bestimmten Landschaft verstanden wird, sondern dass wir ein Nebeneinander von unterschiedlichen landschaftsbezogenen Konstruktionen (etwa infolge unterschiedlicher Interessen, kultureller Gebundenheiten, heimatlicher Bezugnahmen) und Repräsentationen zu Grunde legen. Schließlich beschränkt sich unser Landschaftsverständnis nicht im Sinne eines ‚engen‘ Verständnisses auf klassische natur- und kulturwissenschaftliche Deutungen von materiellen Räumen, sondern wir folgen dem ’weiten‘ Landschaftsverständnis, dass z.B. auch städtische Räume oder (Alt)Industrieareale unter dem Konstruktionsmodus ‚Landschaft‘ gefasst werden können. Übertragen auf den Bereich des Tourismus können verschiedene touristische Destinationen und andere touristifizierte Räume als Landschaften bezeichnet werden (z.B. die Toskana, ein hippes Stadtquartier in Barcelona, ein idyllischer Strand auf einer Insel der Karibik, ein einsamer Hiking-Trail im Hochgebirge, altindustrielle Areale und ihre Umgebungen im Ruhrgebiet oder das Walt Disney World Resort in Orlando). Der geplante Sammelband soll sowohl grundlegende theoretisch-konzeptionelle Beiträge als auch eher empirisch ausgerichtete Beispiele und Fallstudien…

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#GeoWoche2021 – Call zur Session: Regards croisés: Mehrsprachiges Forum zum Austausch über humangeographische Forschungsarbeiten mit Bezügen zu Deutschland und Frankreich

 Regards croisés: Mehrsprachiges Forum zum Austausch über humangeographische Forschungsarbeiten mit Bezügen zu Deutschland und Frankreich  Tim Freytag, Heidi Megerle & Florian Weber  Freitag, 8. Oktober 2021, 14.30-16.00 Uhr  Format  Das Forum „Regards croisés“ ist als mehrsprachiger Gesprächsaustausch (deutsch, französisch, englisch) zu humangeographischen Forschungsarbeiten mit wechselseitigen Bezugnahmen zu Deutschland und Frankreich konzipiert. Drei Wochen vor der Veranstaltung werden Vorträge – sei es als vertonte Power-Point-Präsentation oder als aufgezeichnetes Video mit einer Dauer von je ca. 20 Minuten – in asynchroner Form zum Streamen bereitgestellt. Das Forum selbst wird dann als Videokonferenz stattfinden und einem interaktiven Austausch auf Grundlage der bereitgestellten Vorträge dienen.   Zielgruppe  Die Veranstaltung richtet sich an eine humangeographische Fachöffentlichkeit, die an einem internationalen Austausch in deutscher, französischer und englischer Sprache interessiert ist – entsprechend in einem mehrsprachigen, allerdings nicht simultan verdolmetschten Format. Wir nutzen die digitale #GeoWoche2021, um das Forum gerade auch für internationale Kolleg*innen zu öffnen, denen es im Fall eines Kongresses vor Ort weniger möglich wäre, teilzunehmen.  Kurzbeschreibung  Die Session bietet ein Forum für die Auseinandersetzung mit humangeographischen Forschungsbeiträgen mit Bezügen zu Deutschland und Frankreich. Vortragsangebote können in deutscher, französischer oder englischer Sprache mit einem kurzen Abstract (Titelangabe und halbe Seite Beschreibung) bis zum 7. Mai 2021…

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Auslobung der Dissertationspreise und des Lehrpreises des VGDH

Trotz Corona werden auch in diesem Jahr die beiden Dissertationspreise und der Lehrpreis des VGDH ausgelobt. Bisher wurden die Preise jeweils im Rahmen des DKG vergeben. Da der diesjährige DKG bekanntlich auf das Jahr 2023 verschoben wurde, haben die Mitglieder des VGDH-Vorstandes und des Wissenschaftlichen Beirats daher entschieden, die Preise im Rahmen der Geo-Woche im Oktober 2021 zu übergeben. Dissertationspreise für Physische Geographie und Humangeographie Zwei Preise werden für die beste Dissertation der Jahre 2019 bis 2021 vergeben, jeweils einer für Physische Geographie und für Humangeographie. Die Preise sind mit jeweils 1500 Euro dotiert. Vorschläge können von jeder Hochschullehrerin und jedem Hochschullehrer unter Beifügung der Arbeit und eines Gutachtens (beides als PDF) sowie der Benennung aller Gutachter_innen und Bewertungen der Dissertation eingereicht werden. Selbstvorschläge werden nicht entgegengenommen. Der Wissenschaftliche Beirat bildet die Jury für die Auswahl der Preisträger_innen. Bitte reichen Sie die Vorschläge bis zum 1. Juni 2021 ein über den Link: https://uni-koeln.sciebo.de/s/OXUZpQUX8w8VRGf Preis für Hochschullehre Zur Dokumentation des Stellenwerts guter Hochschullehre lobt der VGDH einen Preis für herausragende Leistungen in der Lehre aus. Der Preis für innovative, zukunftsweisende Lehrkonzepte ist mit 1500 Euro dotiert. Möglich sind Eigenbewerbungen sowie Vorschläge von Seiten einer Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers. Die Jury für…

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5. Jahrestagung zum Thema: Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse – Bericht –

Die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises Qualitative Methoden der Geographie und der raumsensiblen Sozial- und Kulturraumforschung des VGDH zum Thema Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse fand am 08.-09.März 2021 mit insgesamt 63 Teilnehmenden online statt. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr folgende Fragen: Welche Herausforderungen stellen sich bei der Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse? Wie gelingt eine nachvollziehbare Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse? Zu diesen Fragestellungen präsentierten Kristine Beurskens, Francis Harvey und Frank Meyer (IfL Leipzig) das DFG-Netzwerk Visualisieren qualitativer Daten in der raumbezogenen Kommunikation. Maren Zschach und Marco Schott (Deutsches Jugendinstitut) stellten ihre Strategien qualitativer Datenkommunikation in Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Jugendarbeit im ländlichen Raum. Darstellung empirischer Forschungsergebnisse und deren Typisierung vor. Einen visuellen Fokus der qualitativen Datenpräsentation und -kommunikation legten folgende Vorträge: Diana Lucas-Drogan (TU Braunschweig) Kritisch – performatives Aufzeichnen. Prozess des qualitativ-räumlichen Forschens in der räumlich bezogenen Aufzeichnung, Daniel Zwangsleitner (TU München) Mappingstrategien der Situationsanalyse. Verständnis und Kommunikation von interdisziplinären Planungsprozessen, Maria Rammelmeier (Uni Hannover) Engagement für lebendige Regionen. Egozentrierte Netzwerkkarten in der Regionalentwicklung, Krisztina Konya (Uni Bochum) Raum und Interaktion. Kartographische Mittel und Bildaufnahmen zur qualitativen Darstellung des Warteverhaltens. Neben diesen Vorträgen zum Schwerpunktthema erfolgten Vorträge im Rahmen des…

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IGU 100th anniversary congress: Paris from July 18th to July 22th 2022

Dear colleagues, It is our pleasure, on behalf of the organizing committee, to announce the opening of the IGU 100th anniversary congress website. This exceptional congress, organized by the International Geographical Union and the French National Geography Committee, will be held in Paris from July 18th to July 22th 2022. Around the theme "Time for Geographers", the congress will mark the 100th anniversary of the International Geographical Union. Dates: 18th to 22th July 2022 Location: Paris Theme: Time for Geographers Website: https://www.ugiparis2022.org/index.php?langue=en&onglet=4 Everything you need to know is on the congress website: information about the congress scientific objectives and key dates for registration, session submission and abstract submission. Timeline:  Sessions submission: March-July 2021 Abstract submission: September-November 2021 Feel free to share this invitation in your networks. We look forward to seeing you in Paris in July 2022, The local organization committee Version Française Annonce congrès UGI Paris 2022 - 18 au 22 juillet 2022 Chères collègues, Chers collègues, Nous avons le plaisir de vous annoncer l’ouverture du site internet du 100e congrès de l’Union Géographique Internationale. Ce congrès exceptionnel, organisé par l’Union Géographique Internationale et le Comité National Français de Géographie, se tiendra à Paris du 18 au 22 juillet 2022. Il marquera le…

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Call for Applications for the ARL International Summer School 2021

Call for Applications for the ARL International Summer School 2021 “Urban and Regional Infrastructures” WED 29 September - SAT 2 October 2021 in Vienna   The ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz Association in cooperation with the University of Vienna is inviting applications for the ARL International Summer School 2021 on “Urban and Regional Infrastructures”, which will take place from Wed. 29 September to Sat. 2 October, 2021 in Vienna (the arrival is scheduled for 28 September 2021). Advanced master and doctoral students from all disciplines are invited to apply. The summer school will be held in English. The deadline for applications is 11th April 2021. Please see the call for applications for further information on the event, the terms of participation, and information on the application process: https://www.arl-net.de/en/projekte/arl-international-summer-school-2021 For further questions, please contact Dr. Lena Greinke (greinke@arl-net.de, +49 (0)511 34842 34)   PDF

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Call for Chapter: Sozialwissenschaftliche Klimaanpassung (german/english)

Call for Chapter Sozialwissenschaftliche Klimaanpassung – Theorien, Methodologie und Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung Herausgeber:innen: Susann Schäfer1, Hartmut Fünfgeld2, Anika Zorn1, Dennis Fila2 1 Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Geographie, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, Löbdergraben 32, 07743 Jena 2 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie, Geographie des Globalen Wandels, Schreiberstraße 20, 79098 Freiburg Der Klimawandel ist seit Beginn der Fridays-for-Future-Bewegung erneut zu einem gesellschaftlichen Diskussionsthema geworden, welchem sich die Forschung in noch umfangreicherem Maße angenommen hat. Während die ersten Forschungen zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels vor allem eine naturwissenschaftliche Ausrichtung aufwiesen, leisten die Sozial- und Geisteswissenschaften mit der zunehmenden Dringlichkeit von Klimaschutz und Klimawandelanpassung wichtige Beiträge. Seit etwa zehn Jahren gibt es in diesen Wissenschaften eine intensive Debatte zu den Folgen des Klimawandels und zu Anpassungsmöglichkeiten, die sich nicht nur über disziplinäre Grenzen erstreckt, sondern auch vielfältige Aspekte und Dimensionen des gesellschaftlichen Lebens, ökonomischer Systeme und der Governance auf und zwischen verschiedenen räumlichen Ebenen aufgreift. Im Zuge dieser Auseinandersetzung sind Konzepte, wie zum Beispiel Vulnerabilität, Anpassungskapazität, Resilienz, (Klima-)gerechtigkeit aus ihren disziplinspezifischen, oft naturwissenschaftlichen bzw. philosophischen Ursprüngen herausgehoben, übertragen und für die Erforschung von Mensch-Umwelt-Interaktionen im Klimawandel adaptiert worden. Die inzwischen sehr heterogene Debatte um Klimawandelanpassung ist durch verschiedene Entwicklungen gekennzeichnet:…

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Gesellschaft für Erdkunde zu Köln: Ausschreibung Dr. Hohmann-Förderung 2021

GESELLSCHAFT FÜR ERDKUNDE ZU KÖLN e. V. AUSSCHREIBUNG: Dr. Hohmann-Förderung 2021 Die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln unterstützt im Rahmen der Dr. Hohmann-För-derung Forschungsprojekte junger Geographinnen und Geographen der Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (z.B. Dissertations- oder Habilitationsvorhaben). Darüber hinaus werden explizit auch Konzepte für die Ausrichtung von Tagungen oder Workshops berücksichtigt. Der Förderpreis geht auf eine Stiftung des Apothekers Dr. Hans Hohmann zurück, der sein Erbe der Gesellschaft für Erdkunde zum Zweck der Nachwuchsförderung im Bereich der Mensch-Umwelt-Forschung übertrug. Als Reise-, Sachmittel- oder Publikationskostenzuschuss kann eine Förderung von bis zu 5.000,- € gewährt werden. Die Frist zur Beantragung der Dr. Hohmann-Förde-rung endet am Montag, den 14. Juni 2021. Eine Förderung durch die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln schließt andere Fördermöglichkeiten selbstverständlich nicht aus. Kriterien für die Vergabe umfassen wissenschaftliche Exzellenz, Innovation und Durchführbarkeit des Forschungsprojekts. Für die Bewerbung sind einzureichen: Konzept und Ziele des Forschungsprojekts (max. 2 Seiten) Arbeits- und Zeitplan Kostenplan und Zuschussbedarf Referenzschreiben einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers Lebenslauf Bereitschaftserklärung zur Präsentation der Forschungsergebnisse vor der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln Die Bewerbungsunterlagen sind als PDF per E-Mail einzureichen an Ulrike Lussem (ulrike.lussem@uni-koeln.de). Rückfragen können ebenfalls über diese Adresse erfolgen. Ausschreibung (PDF)

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Preis der Wilhelm-Lauer-Stiftung zur Förderung des Nachwuchses in der geoökologischen Forschung 2021

Preis der Wilhelm-Lauer-Stiftung zur Förderung des Nachwuchses in der geoökologischen Forschung 2021 Für herausragende geoökologische Arbeiten (Dissertationen, Habilitationen, auch kumulativ), orientiert an den Forschungsschwerpunkten des Stifters (Klimageographie, Landschaftsökologie und Hochgebirgsforschung), lobt die Stiftung jedes zweite Jahr den Wilhelm-Lauer-Preis, dotiert mit 3000 Euro, aus. Die Wilhelm-Lauer-Stiftung ist bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz eingerichtet. Die Präsentation des/der Geehrten soll dieses Jahr auf der virtuellen GeoWoche Anfang Oktober erfolgen. Antragsverfahren Vorschlagsberechtigt sind fachlich einschlägige Professorinnen und Professoren. Eigenbewerbungen sind nicht möglich; die Stiftung ermutigt aber potentielle Kandidatinnen und Kandidaten ausdrücklich, ihre Betreuerinnen oder Betreuer zu einem Antrag zu motivieren. Die Anträge sind mit der Arbeit, den Begutachtungsunterlagen sowie Abschlusszeugnissen und Curricula in elektronischer Form bei der Geschäftsstelle der Stiftung (E-Mail: generalsekretariat@adwmainz.de) bis zum 21. Juni 2021 einzureichen. Wir bitten um Mitteilung, ob die eingereichte Arbeit schon an anderer Stelle vorgeschlagen wurde oder bereits einen Preis erhalten hat. Kontakt Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz Wilhelm-Lauer-Stiftung Generalsekretariat Geschwister-Scholl-Straße 2 D-55131 Mainz Ausschreibung (PDF)

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Zu den Entwicklungsplänen des DGfG-Arbeitskreises Geomorphologie:

Der Vorstand und Beirat des AK Geomorphologie, vertreten durch Prof. Dr. Michael Krautblatter (TU München), hat in jüngster Zeit mehrere Vorschläge zur Weiterentwicklung des mit Abstand größten und des heute schon als nicht eingetragenen Verein organsierten Arbeitskreises innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) vorgelegt und diskutiert diese zurzeit mit den eigenen Mitgliedern, aber auch mit Verantwortlichen des VGDH und der DGfG. Die Pläne gehen auf einen Antrag von Prof. F. Ahnert von 2013 zurück, am 27.9.2019 wurde von Vorstand und Beirat des AK Geomorphologie einstimmig die Befassung damit beschlossen, am 21.9.2020 einstimmig die Vorstellung der Pläne in der Mitgliederversammlung und am 28.9.2020 wurde in der Mitgliederversammlung einstimmig mit zwei Enthaltungen beschlossen, dass Vorstand und Beirat eine entsprechende Änderungssatzung zur Diskussion vorbereiten. Vorstand und Beirat haben den Prozess mit mehreren Diskussionsrunden der Mitglieder begleitet und versuchen möglichst offen und transparent auch in der Mitgliederversammlung des VGDH ihre Argumente zu diskutieren – es gehe nicht um eine Abspaltung, sondern um eine rechtssichere und stimmige Aufstellung der Geomorphologie – auch die primäre Affiliierung an die Geographie werde in der Satzung formalisiert. Im Rahmen der vorgesehenen Änderungen geht es in erster Linie um die Umwandlung des AK Geomorphologie von einem seit 1986 rechtsunsicheren…

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Neues Bonner Netzwerk stärkt Kompetenzen für nachhaltige Lösungen der Wasserprobleme weltweit

Gemeinsame Pressemitteilung des Internationalen Konversionszentrums Bonn (BICC), des German Development Institute/ Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), des Geographischen Instituts der Universität Bonn (GIUB), des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF), der Universität Bonn, des International Water Management Institute (IWMI), des Instituts der Vereinten Nationen für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) und des Sekretariats der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) zum Start des Bonn Water Network am 17. November 2020. Neues Bonner Netzwerk stärkt Kompetenzen für nachhaltige Lösungen der Wasserprobleme weltweit Digitale Launch-Veranstaltung fand am 17. November 2020 statt 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und mehr als 4,5 Milliarden haben keine sicheren sanitären Einrichtungen. In vielen Ländern bedroht die zunehmende Wasserknappheit die Ernährungssicherheit und die Energieproduktion, oder führt zu Konflikten. Seit 15 Jahren teilen sieben in Bonn ansässige Organisationen im Rahmen ihrer Vortragsreihe "Water Lecture" ihre Erkenntnisse zu Lösungsansätzen für Wasserprobleme. Nun gehen diese Institutionen noch einen Schritt weiter und gründen das "Bonn Water Network“, um ihre Bemühungen um eine nachhaltige Wasserzukunft zu koordinieren und zu intensivieren. Stefan Wagner, Leiter des Amts für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn, zeigt sich erfreut über die Gründung: „Das Bonn Water Network trägt dazu bei, Bonns Status…

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DVAG-Tagungs-und Weiterbildungsprogramm (TWP)

Der DVAG führt seit Juni regelmäßig Veranstaltungen zur Berufsfeldorientierung als kostenfreie Online-Meetings durch und wirbt für eine Vielzahl von Veranstaltungen. Studierende können darüber hinaus eine Teilnahmebestätigung erhalten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind unter : https://geographie-dvag.de/veranstaltungen/ zu finden. Deutscher Verband für Angewandte Geographie e.V. Wiesenweg 40d 22941 Bargteheide Tel.: 04532/5038179 Mobil: 0172/4241298 Telefonsprechzeiten: Mo, Di, Fr: 9–13 Uhr; Di, Do: 14–18 Uhr E‑Mail: info@geographie-dvag.de    

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Digitale GeoWoche 2021 – Neuigkeiten zum DKG 2023

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,   nach längerer, reiflicher Überlegung hat das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) gemeinsam mit dem Ortsausschuss Frankfurt am Main beschlossen, den Deutschen Kongress für Geographie (DKG), der 2021 in Frankfurt stattfinden sollte, auf September 2023 zu verlegen. Wir bedauern die Notwendigkeit, diesen Schritt angesichts eines auch in Deutschland wieder zunehmenden Covid-19-Infektionsgeschehens setzen zu müssen. Herbst und Winter 2020/21 wären eine eminent wichtige Zeit für die Organisation eines Deutschen Kongresses für Geographie 2021, doch in der Pandemie erschienen die Planungsrisiken für diese Monate unverhältnismäßig hoch, die Unwägbarkeiten zu groß. Die derzeitige Situation lässt uns somit keine andere Wahl. Die DGfG wird als Notersatz für den DKG 2021 voraussichtlich vom 6. bis 8. Oktober 2021 eine digitale GeoWoche organisieren. Wir freuen uns auf Ihre vielfältige und kreative Unterstützung!   Bleiben Sie gesund!   Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) und der Ortsausschuss Frankfurt am Main

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Aufruf zu Beiträgen für ein Special Issue der Zeitschrift Sustainability zum Thema „Urban Inequality and Social Exclusion“ (Deadline 30. April 2021), Special Issue Editor: Univ.-Prof. Dr. Andreas Koch, Universität Salzburg

Special Issue Editor Prof. Dr. Andreas Koch Website Guest Editor Department of Geography and Geology, and Centre for Ethics and Poverty Research, University of Salzburg, Austria Interests: social geography; urban inequality and poverty; geospatial modelling and simulation Special Issue Information Dear Colleagues, The past ten or so years have been characterized by recurring crises, including the financial and economic crisis, the migration and refugee crisis, and the COVID-19 crisis. Additionally, the climate change crisis is a long-enduring crisis. Although all these crises affect global society comparably in principle, cities are impacted more severely and comprehensively, because they represent places where social, political, economic, and cultural conflicts are tightly and densely interrelated. In fact, a continuously growing urban population will accentuate the effects of crises in the future. Political and societal measures which seek to cope with problems of urban inequality and mechanisms of exclusion have long been available, and have been further developed to date. Human and civil rights in general and the right to the city [1] or the right to housing movements in particular, illustrate an endeavor to approach the idea of a just city [2]. Currently, efforts to implement the UN Sustainable Development Goals are being taken…

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Publikation aus der Physischen Geographie der Universität Freiburg: „Across the Sahara – Tracks, Trade and Cross-Cultural Exchange in Libya“

Eine neue Publikation aus der Physischen Geographie der Universität Freiburg ist erschienen. Das Buch von Klaus Braun und Jacqueline Passon mit dem Titel "Across the Sahara - Tracks, Trade and Cross-Cultural Exchange  in Libya" behandelt die Handelswege und -bedingungen im 19. Jh. in Libyen und basiert auf einem  langjährigen joint venture mit Partnern in Tripolis. Das Buch wurde von Springer als open access bereit gestellt unter: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-00145-2

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Nachwuchskonferenz der DFG-Kollegforschungsgruppe »Zukünfte der Nachhaltigkeit« am 5. und 6. November 2020

Dealing with the (Un)Known Unknowns: Praxistheoretische Perspektiven auf sozial-ökologische Krisen Durch die vielfältigen sozial-ökologischen Krisen wie Klimawandel, Artensterben oder erzwungene Migration geraten etablierte Vorstellungen einer linearen und planbaren Zukunft ins Wanken. Auch das ausbeuterische Verhältnis der Menschen gegenüber der Natur und ihrer Ressourcen wird zunehmend hinterfragt. So herrscht in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen Einigkeit darüber, dass es ein »Weiter-so« nicht länger geben darf und die häufig als alternativlos dargestellten und mit weitreichenden sozialen und ökologischen Konsequenzen einhergehenden Praktiken imperialer Lebensweise, d.h. die habitualisierten Muster der Produktion, Konsumption und Distribution, einschließlich ihrer strukturellen Bedingungen, überprüft und verändert werden müssen. Nicht nur die materielle Verankerung sozialer Praktiken gerät hierbei verstärkt in den Blick, etwa in Form alternativer Naturverhältnisse, sondern auch ihr potentiell instabiler Charakter. Dies spiegelt sich in kollektiven Gefühlen der Unsicherheit wider und öffnet zugleich konkurrierende Sinnhorizonte für utopische und dystopische Zukunftsimaginationen. Zudem rücken vermehrt die in sozialen Praktiken eingebetteten Vorstellungen von Zeitlichkeit in den Vordergrund, z.B. in Form eines entschleunigten Umganges mit der Zeit, was auch in einzelnen politischen Forderungen Ausdruck findet. Gegenwärtig existieren demnach umkämpfte Deutungsmuster des Kommenden, die vor dem Hintergrund der aktuellen Krisendynamiken durch ein hohes Maß an sowohl bekannten als auch unbekannten Ungewissheiten charakterisiert sind und es…

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Fachtagung „Multilokalität – quo vadis?“

Einladung zur Fachtagung „Multilokalität – quo vadis?“ des Netzwerkes Multilokalität in Kooperation mit dem ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft am Freitag, 18. September 2020 ab 12 Uhr im Lensing-Carrée Conference Center (LCC) in Dortmund Am Freitag, 18. September 2020, finden in Dortmund zwei eng miteinander verbundene Veranstaltungen zur Multilokalitätsforschung statt: Zum einen, einer guten Tradition folgend, eine Fachtagung des Netzwerkes Multilokalität (in Kooperation mit ILS und ARL), zum anderen die Buchvorstellung des von der ARL herausgegebenen Kompendiums zur Multilokalitätsforschung. Das Programm finden Sie hier. Fachtagung und Buchvorstellung sind primär als Präsenzveranstaltungen vorgesehen, werden aber in hybrider Form durchgeführt. Damit ist eine Beteiligung nach entsprechender Anmeldung auch virtuell (via Zoom) möglich. Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2020 unter Angabe der gewünschten Art der Teilnahme an (Mail an: veranstaltung@ils-forschung.de, Stichwort: Multilokalität). Sie erhalten eine Bestätigung sowie technische und organisatorische Hinweise. Mit der Anmeldung bestätigen Sie, dass die Teilnahme vor Ort aufgrund von Covid-19 auf eigenes Risiko und unter der Einhaltung der Hygieneregeln lt. Robert Koch-Institut stattfindet. Die Teilnahme an der Fachtagung wie auch an der Buchvorstellung ist kostenfrei, Fahrtkosten müssen selbst getragen werden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch…

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Call for Membership: Netzwerk TheoAdapt – Theorizing Climate Adaptation

Die Folgen des Klimawandels sind bereits jetzt vielerorts spürbar. Um einerseits gesundheitliche, soziale oder ökonomische Schäden zu minimieren und andererseits Potentiale dieser klimatischen Veränderungen auszuschöpfen, bedarf es effektiver Anpassungsmaßnahmen. Zahlreiche Forschungsprojekte widmen sich der lokal spezifischen Klimawandelanpassung. Die sozialwissenschaftliche Forschung in diesem Feld erfolgt häufig angewandt, um konkrete Lösungsansätze für die jeweiligen Untersuchungsregionen zu entwickeln. Die ARL richtet beispielsweise einen Arbeitskreis ein, in dem Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen gemeinsam bisherige Klimaanpassungsstrategien von Städten und Regionen auswerten 1. Anpassungsmaßnahmen können punktuelle Veränderungen von beispielsweise Bauweisen oder Produktionsprozessen vor Ort darstellen. Je nach Betroffenheit einer Region von den Folgen des Klimawandels führt Anpassung aber auch zu komplexen sozialen und ökonomischen Transformationsprozessen. Aus diesem Grund sind theoretische, sozialwissenschaftliche Zugänge zu Klimawandelanpassung unabdingbar, um die mit der Klimaanpassung einhergehenden sozialen und ökonomischen Dynamiken wissenschaftlich greifbar zu machen. Grothmann et al. stießen bereits im Jahr 2011 mit ihrem Positionspapier in der GAIA eine Diskussion über die Potenziale sozialwissenschaftlicher Klimaanpassungsforschung in Deutschland an 2. Andreas Marx gab 2017 einen Sammelband heraus, der einen Überblick über die Vielzahl möglicher Perspektiven auf Klimaanpassungsforschung im deutschsprachigen Raum verschafft 3. Das Netzwerk „TheoAdapt – Theorizing Climate Adaptation“ hat zum Ziel, einerseits innovative theoretische Zugänge zu Klimaanpassung zu diskutieren und andererseits die…

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Nachruf für Prof. Dr. Alfred Wirthmann

Am 28.7. 2020 verstarb Alfred Wirthmann im Alter von 92 Jahren in Maximiliansau/ Südpfalz, wo er in den letzten Jahren zurückgezogen im Kreise seiner Familie lebte. Seit 1968 fand der Unterfranke hier, nach seinem Wechsel auf die ordentliche Professur für Geographie an die Universität Karlsruhe, heute Karlsruher Institut für Technologie, seine zweite Heimat. Alfred Wirthmann wurde am 30.12. 1927 in Nüdlingen/Unterfranken geboren und verbrachte dort seine Schulzeit, die leider im 2. Weltkrieg durch die Einberufung als Luftwaffenhelfer und Soldat und anschließender Gefangenschaft in Polen unterbrochen wurde. 1948 schloss er die Schulzeit mit dem Abitur an der Oberrealschule in Bad Kissingen erfolgreich ab, er konnte endlich seine erfolgreiche wissenschaftliche Laufbahn starten. Im gleichen Jahr begann er das Studium der Geographie, Geologie, Biologie und Chemie an der Universität Würzburg und erwarb sich ein breit gefächertes naturwissenschaftliches Wissen als Grundlage für den weiteren beruflichen Werdegang. Der Studienabschluss im Jahre 1953 und die Promotion 1956 waren die weiteren Qualifikationen, bevor er 1962 mit der Habilitation für Geographie die Befähigung zur Bewerbung als Hochschullehrer erwarb. War das Thema der Promotionsschrift noch heimatverbunden, regional orientiert, „Grundlagen des Obstbaus in Unterfranken“, so zog es ihn, schon typisch Geograph, beim Habilitationsthema auf die globale Ebene. Seine Tätigkeit am…

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Call for Papers: „Multilocality – quo vadis?“

In cooperation with the ILS – Research Institute for Regional and Urban Development and the ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz Association "Multilocality - quo vadis?" on Friday, 18 September 2020 from 12 to 4 pm at the Lensing-Carrée Conference Center (LCC) in Dortmund. In Kooperation mit dem ILS -Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft „Multilokalität – quo vadis?“ am Freitag, 18. September 2020 von 12 bis 16 Uhr im Lensing-Carrée Conference Center (LCC) in Dortmund. More Information: Call for Papers

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