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Ausschreibung zur Verleihung der Wissenschaftspreise 2023 der Frithjof-Voss-Stiftung für Geographie in Physischer Geographie und Humangeographie

Die Frithjof-Voss-Stiftung für Geographie wird im Jahr 2023 während des Deutschen Kongress für Geographie in Frankfurt/M. erneut ihre Wissenschaftspreise zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Physischer Geographie und in Humangeographie vergeben (Early Career Award). Der Preis ist dotiert mit 3000,-€ und der Bronzestatuette „Mutter Erde“. Ausgezeichnet werden sollen junge Wissenschaftler/-innen bis zum 40. Lebensjahr auf der Grundlage ihres bisherigen wissenschaftlichen Werkes. Es handelt sich nicht um einen Promotionspreis, sondern um die Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern/innen an der Schwelle zum/r Hochschullehrer/in (z.B. Jung-Habilitierte, aber auch Junior-Professoren/-innen). Inhaber/innen von W3-Stellen sind nicht mehr zu berücksichtigen. Dem Stiftungsgedanken entsprechend sollen herausragende zukunftsweisende wissenschaftliche Leistungen gewürdigt werden, die maßgeblich zum Fortschritt und zum Ansehen der Geographie (a) in der Physischen Geographie und (b) in der Humangeographie beigetragen haben oder beitragen werden. Über die Auswahl der Preisträger/-innen beschließt eine nach der Satzung der Stiftunggebildete unabhängige Jury. Die Jury bittet alle Professorinnen und Professoren des Faches, insbesondere die Sprecher/innen wissenschaftlicher Arbeitskreise und Fachkollegiaten bei der DFG, um entsprechende Vorschläge unter (a) Beifügung einer Kurzwürdigung, (b) des Curriculum Vitae und (c) Angabe der drei wichtigsten Veröffentlichungen des/der Vorgeschlagenen. Entsprechende Zuschriften mit Vorschlägen sind bis zum 28. Februar 2023 an den Stiftungsvorstand zu richten: Briefadresse: Frithjof-Voss-Stiftung für Geographie, c/o…

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Rundbrief 300 erschienen – Editorial: Bericht des Vorsitzenden für das Jahr 2022 und Ausblick auf 2023

Editorial: Bericht des Vorsitzenden für das Jahr 2022 und Ausblick auf 2023 von Boris Braun Weitere Themen dieser Ausgabe: Solidarität gegen akademische Prekarität Aufarbeitung zur Geschichte der ARL und ihrer Vorläuferinstitution DVAG fordert ambitionierte Maßnahmen für Klimagerechtigkeit 50 Jahre AK Medizinische Geographie und Geographische Gesundheitsforschung Editorial_RB300Herunterladen RUNDBRIEF GEOGRAPHIE:Sechs Mal im Jahr erhalten Mitglieder die Verbandszeitschrift “Rundbrief Geographie”.Für Nichtmitglieder kostet die Verbandszeitschrift im Abonnement 40 EURO. Der RUNDBRIEF diskutiert aktuelle Themen, stellt Neues aus der Wissenschaft vor, berichtet über Tagungen und Kongresse, bietet einen Stellenmarkt, informiert über aktuelle Personalia und gibt Auskunft über Aktivitäten der DGfG und seiner Teilverbände. Leser des RUNDBRIEFS werden darüber hinaus regelmäßig über Arbeitskreise in der deutschen Geographie informiert. Zum Abonnement Zur Mitgliedschaft

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Ankündigung der 41. Jahrestagung des AK Klima in Tübingen

Das Geographische Institut der Universität Tübingen lädt Sie vom 12.-14. Oktober 2023 zur 41. Jahrestagung des Arbeitskreises Klima ins Zentrum Baden-Württembergs nach Tübingen ein. Die Jahrestagung des AK Klima richtet sich an alle, die sich wissenschaftlich mit aktuellen Fragen der Klimatologie und Meteorologie befassen. Insbesondere sind Beiträge zu den folgenden Leitthemen willkommen: Methoden der Klimatologie (Messung, Modellierung, Fernerkundung, GIS etc.) Stadt- und Geländeklimatologie Klimavariabilität, -wandel und –folgen über alle Raum- und Zeitskalen Angewandte Klimatologie Grenzschicht- und Mikroklimatologie Paläoklimatologie Regionale Klimatologie Umweltmeteorologie Meteorologische Fernerkundung Klimafolgenforschung Die Beiträge sollen den aktuellen Forschungsprozess und Kenntnisstand in laufenden und kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekten reflektieren und können als Vortrag (20 Min. Redezeit und 20 Min. Diskussion) oder als Poster angenommen werden. Es ist eine spezielle Postersession mit Kurzpräsentation der Poster vorgesehen. Die Beiträge in Form einer maximal einseitigen Zusammenfassung mit Titel und Autoren reichen Sie bitte bis zum 31.05.2023 über das Online-Anmeldeportal ein. Die Modalitäten für die Reservierung der Übernachtungsmöglichkeiten sehen wie folgt aus bzw. können auch stets auf der Tagungshomepage nachgesehen werden: Die Tagungsgebühr beträgt pro Teilnehmer(in): 140,00 EUR (bis 30.06) und 170 EUR(17.09.) enthält alle Tagungsdinner am zweiten Tag und die Verpflegung in den Kaffeepausen. Bitte buchen Sie Ihre Unterkunft frühzeitig in einem der…

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Hanna-Bremer-Stiftung: Forschungsreise-Stipendium für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Geographie

Hanna-Bremer-Stiftung in der Prof. Dr. Frithjof-Voss-Stiftung Forschungsreise-Stipendium für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Geographie, vornehmlich der Physischen Geographie, in Höhe von bis zu 7.500,00 € Das Stipendium dient zur Durchführung einer Studienreise oder eines Studienaufenthalts in Übersee oder in einem europäischen Land außerhalb Deutschlands und der angrenzenden Länder. Es dient zur Vorbereitung eines umfangreicheren Forschungsprojekts und wird nicht für Vorhaben eingesetzt, die von der DFG gefördert werden können. Zur Bewerbung berechtigt sind ausschließlich Frauen: Nachwuchswissenschaftlerinnen aus deutschsprachigen Ländern nach der Promotion in der Geographie, vornehmlich der Physischen Geographie, aber nur maximal drei Jahre nach dem Prüfungstermin. Analoge und digitale Bewerbungen sollen kurzgefasst sein – nicht mehr als 500 Wörter – und einen finanziellen und zeitlichen Abriss des Forschungsprojekts, einen Tabellarischen Lebenslauf und ein Schriftenverzeichnis umfassen. Beizufügen ist ein kurzes Gutachten des Betreuers/der Betreuerin der Dissertation von einer Seite Länge. Die Bewerbungsfrist für 2023 endet am 15. April 2023. Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Frithjof-Voss-Stiftung Hanna-Bremer-Stiftung Augsburger Str. 22/IV 10789 Berlin sowie geographie@voss-stiftung.de

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GeoPark Exkursionen – Jahresprogramm 2023

2023 bietet der GeoPark Nordisches Steinreich wieder viele faszinierende Exkursionen an. Ob Sie eher schöne Landschaften bewundern oder lieber Kleinode suchen, hier ist für jeden etwas dabei. Erfahrene Geologen zeigen Ihnen, wie Sie selbst die Geheimnisse des Gesteins erkunden können. Entdecken Sie mit uns die spannenden Highlights der Geologie, erforschen Sie die Entstehungsgeschichten Milliarden Jahre alter Gesteine oder begeben Sie sich mit uns auf die Suche nach Fossilien aus den verschiedensten Epochen der Erdgeschichte. Rundschreiben-Exkursionen-2023Herunterladen

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Ausschreibung des DVAG-Preis für 2023

Zusammen mit dem Springer Verlag, Heidelberg-Berlin stiftet der Deutsche Verband für Angewandte Geographie e.V. (DVAG), Ahrensburg den DVAG-Preis für Angewandte Geographie. Der alle zwei Jahre verliehene Preis wird 2023 ausschließlich für hervorragende deutsch- und englischsprachige universitäre Abschlussarbeiten, d.h. Bachelor- und Masterarbeiten, auf dem Gebiet der Angewandten Geographie vergeben. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird in zwei Kategorien verliehen: 500 Euro für eine Bachelorarbeit und 1.000 Euro für eine Masterarbeit. Der Preis kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Über die Vergabe des Preises beschließt eine Auswahlkommission, der die Vorsitzende des DVAG sowie weitere Mitglieder angehören. Verliehen wird der DVAG-Preis für Angewandte Geographie im Rahmen einer DVAG-Veranstaltung auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2023 in Frankfurt am Main. Die Einladung nach Frankfurt wird zusätzlich zum Preisgeld vom DVAG übernommen. Bachelor- und Masterarbeiten, fachlich einschlägig angefertigt im Rahmen von Geographie-Studiengängen bzw. an Geographie-Hochschulinstituten, zu angewandt-geographischen Themen sind dem Vorsitzenden der Auswahlkommission bis spätestens 14. April 2023 (Eingangsdatum) vorzulegen. Die Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Die Arbeiten, eine maximal zweiseitige Kurzfassung sowie ein Lebenslauf sind in elektronischer PDF-Form per E-Mail oder Datenträger einzureichen. Sie verbleiben beim Deutschen Verband für Angewandte Geographie e.V. (DVAG). Mit der Einreichung erklären…

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Call for Papers: „The Local Matters in Coping with Crises and Beyond“

Für das Research Topic „The Local Matters in Coping with Crises and Beyond” im Journal Frontiers in Political Science suchen wir noch Beiträge. Zunächst ist ein Abstract von ca. 100 Wörtern einzureichen. Die Abgabefrist hierfür ist der 20. Januar 2023. Das fertige Manuskript ist bis zum 10. April 2023 einzureichen. Alle weiteren Informationen zu Inhalt und Einreichungsbedingungen finden Sie unter:https://www.frontiersin.org/research-topics/23314/the-local-matters-in-coping-with-crises-and-beyond Über Ihre Einreichungen würden wir uns sehr freuen! Mit herzlichen GrüßenAnke Strüver (Universität Graz)Andreas Koch (Universität Salzbur

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Peter-Meusburger-Dissertationspreis: Vergabe für 2022 und Ausschreibung für 2023

Peter-Meusburger-Promotionspreis „Geography and Knowledge” 2022 verliehen In Heidelberg wurde Frau Dr. Katja Thiele mit dem Peter-Meusburger-Promotionspreis „Geography and Knowledge“ ausgezeichnet. Die Dissertation der Preisträgerin wurde von Prof. Dr. Britta Klagge an der Universität Bonn betreut. Es handelt sich um eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, in der die Kandidatin untersucht, welche Handlungsspielräume öffentlichen Bibliotheken unter den Bedingungen von Digitalisierung und Austerität bleiben und inwiefern sich diesbezügliche kommunale Strategien auf die Bildungsgerechtigkeit auswirken. Die Preisverleihung erfolgte am 2. Dezember 2022 in einem kleinen Kreis ehemaliger Schüler*innen und freundschaftlich verbundener Kollegen von Peter Meusburger. Weitere Informationen unter http://peter-meusburger.de/ Aktuelle Ausschreibung: Peter-Meusburger-Promotionspreis 2023In diesem Jahr wird zum fünften Mal der Peter-Meusburger-Promotionspreis ausgeschrieben. Mit dem Preis soll eine deutsch- oder englischsprachige Dissertation ausgezeichnet werden, die in den Jahren 2022 oder 2023 verfasst wurde und im Themenfeld „Geography and Knowledge“ angesiedelt ist. Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 31. Juli 2023. Weitere Informationen unter http://peter-meusburger.de/ Tim Freytag (Freiburg), Caroline Kramer (Karlsruhe), Jürgen Schmude (München)

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Call for Abstracts: 3rd European Rural Geographies Conference

Abstract submissionwill open on December 21, 2022 Dear colleagues, We are happy to invite you to submit your abstracts for scientific paper presentations for the 3rd Rural Geographies Conference in Groningen, The Netherlands, from 26-29 June 2023! We have received a rich variety of session proposals within the conference theme Rural Geographies in Transition. We expect that at least one of them will be suitable for you. In case you cannot find a suiting session for the topic you would like to present on, you can also submit your abstract under  ‘other’ and we will try to find or create the right session for you. Requirements To submit an abstract, we ask for a brief description of the theme and content you would like to present on (max 250 words). The abstract should also include a (working) title, up to 5 keywords, your name and your co-authors if applicable. The deadline is 31 January 2023. We appreciate a maximum of two abstract submissions per person. After the closure of the call for abstracts, the review by the session hosts will take place and we will inform you in February whether your abstract is accepted. We are looking forward to receiving your abstract…

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Gründung Arbeitskreis „Digitale Geographien“

Vom 16. bis 18. November 2022 kamen für die Tagung „Räume Digitaler Zukünfte“ rund 50 Interessierte der raumbezogenen Digitalisierungsforschung zusammen, um fachlich und organisatorisch gemeinsam weiterzudenken. Gruppenfoto vom AK-Gründungstreffen in Halle (Saale) Auf der fachlichen Seite boten im Programm drei Sessions mit je zwei parallelen Streams sowie zwei Podiumsveranstaltungen diverse Inputs und eine Grundlage für den inhaltlichen Austausch. So konnten die Teilnehmenden u.a. Fragen zum Wandel von Arbeit, Infrastrukturen, Planungspraxis und ökologischer Nachhaltigkeit unter den Vorzeichen der Digitalisierung diskutieren. Die beiden Podiumsveranstaltungen – eine Sammelband-Präsentation zu „Platformization of Urban Life“ und ein Author meets Critics zur Publikation „Infrastrukturen der Biosicherheit“ – boten zudem die Möglichkeit weiterer Vertiefung. Ein Vernetzungsabend für junior researcher erleichterte darüber hinaus den Einstieg und Austausch im Forschungsfeld. Organisatorisch diskutierten die Teilnehmenden zudem Fragen zur Nachfolge des ehemaligen DFG-geförderten Netzwerks „Digitale Geographien“. Aus diesem Zusammenhang wurde über das vergangene Jahr gleich an mehreren Projekten gearbeitet: der Digitalisierung des Handbuchs „Digitale Geographien“ und der Gründung eines Journals für Digitalisierungsforschung an der Schnittstelle von Raum, Technik und Gesellschaft. Beide Stränge wurden vor Ort weiterentwickelt. Außerdem waren nach dem Ablauf der Förderung auch die Fragen zu klären, in welcher organisatorischen Form Interessierte in Zukunft zusammengebracht werden könnten und ob dieses Ziel über einen eigenen Arbeitskreis verfolgt werden sollte. In Austausch…

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Ausschreibung des 5. Preises für Hochschullehre Geographie

September 2023 - Auf dem Deutschen Kongress für Geographie wird zum 5. Mal der Preis für Hochschullehre Geographie vergeben.  Zur Dokumentation des Stellenwerts guter Hochschullehre lobt der VGDH einen Preis für herausragende Leistungen in der Lehre aus. Der Preis für innovative, zukunftsweisende Lehrkonzepte ist mit 1500 Euro dotiert. Die Lehrkonzepte müssen als Lehrveranstaltung der Geographie im SoSe 2021 bis einschließlich WS 2022/23 stattgefunden haben. Möglich sind Eigenbewerbungen sowie Vorschläge von Seiten einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers. Ebenso sind Vorschläge von Studierenden der Geographie willkommen, die über die Studierendenvertretung (z.B. Fachschaft) am Hochschulstandort der vorgeschlagenen Person bzw. Personen einzureichen sind. Die Jury für die Vergabe des Lehrpreises besteht aus einer Vertreter*in des VGDH-Vorstandes, vier durch den AK Hochschullehre gewählten Mitgliedern (darunter mindestens jeweils eine Person aus der Statusgruppe der Professor*innen und der wiss. Mitarbeiter*innen) sowie einem von GeoDACH e.V. benannten studentischen Mitglied. Vorschläge können bis zum 30. April 2023 über das PORTAL ZUR EINREICHUNG IHRER BEWERBUNG eingereicht werden. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen.   Link zu Seite des AK Hochschullehre: https://www.ak-hochschullehre-geographie.giub.unibe.ch/lehrpreis/

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GeoPark Nordisches Steinreich: Geologische Exkursionen nach England und Sardinien in 2023

Der GeoPark Nordisches Steinreich bietet in 2023 erstmals zwei große Exkursionen die Erdgeschichte an. Die beiden Studienreisen führen nach Sardinien und an die Jurassic Coast. Die Reisen sind besonders geeignet als Weiterbildung für Beschäftigte aus dem Bildungssektor, die an den Themen Natur, Umwelt und Klima interessiert sind. Die Reise sind so konzipiert, dass keine fachlichen Voraussetzungen benötigt werden. Alle Inhalte werden allgemeinverständlich aufbereitet. Weitere Exkursionen führen wieder zu den spannenden Kliffs der Ostsee und in die heimischen Kiesgruben, sowie zu berühmten Geotopen im Harz, auf Bornholm oder auf Helgoland. Das Jahresprogramm 2023 ist noch in Arbeit. Geologische-Entdeckerreisen-2023-FarbeHerunterladen Geologische-Entdeckerreisen-2023-swHerunterladen

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Call for Papers: 2. Netzwerktagung des Arbeitskreises Agri-Food Geographies

23. – 25. März 2023, Universität Hohenheim (hybrid) English Version below Wer MACHT unser Essen?Macht und Ohnmacht von Akteuren im Agrar- und Ernährungssystem In der derzeitigen Debatte über Transformationen hin zu nachhaltigen und gerechten Agrar- und Ernährungssystemen liegt der Fokus meist auf den vielfältigen lokalen Ansätzen (z.B. Alternative Food Networks), die mit alternativen Anbau- und Vertriebswegen einen Gegenentwurf zum konventionellen Ernährungssystem aufbauen möchten. Diese Initiativen sprechen zwar viele Menschen an, verbleiben jedoch oft in räumlichen und sozioökonomischen Nischen. Deutlich weniger wird der Blick auf das ‚Große Ganze‘ – den Aufbau, die Funktionsweise und die strukturellen Herausforderungen des konventionellen Agrar- und Ernährungssystems gelegt. So ist unser konkretes Wissen beispielsweise über die ‚big players‘ des aktuellen Agrifood-Systems (z.B. Agroinvestoren, Agrarunternehmen, transnationale Agrarhandelskonzerne, Ernährungsindustrie,Einzelhandelsketten, Zertifizierungsagenturen, Lobbygruppen) erstaunlich gering. Ebenso wird selten über die historischen bzw. postkolonialen, sozioökonomischen und politischen Ursachen von Ungleichheiten in Bezug auf Machtverhältnisse im globalen Agrar- und Ernährungssystem geforscht und nach Empowerment-Perspektiven gefragt. Auf dieser Tagung möchten wir daher die wirtschaftlichen, institutionellen und zivilgesellschaftlichen Akteure und deren vielfältige Machtbeziehungen untereinander in globalen und regionalen Agrar- und Ernährungssystemen in den Mittelpunkt stellen. Dabei möchten wir den Ursachen für Ungleichheiten in Bezug auf Macht, Ressourcen und die Arbeits- und Rollenverteilung entlang der…

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Nachruf Prof. Dr. Hilmar Schröder

Mit großer Trauer und tiefem Bedauern haben wir vom Tod unseres geschätzten Kollegen Herrn Prof. Dr. Hilmar Schröder erfahren, der am 05.09.2022 im Alter von nur 69 Jahren in Berlin verstarb. Hilmar Schröder wurde am 02.03.1953 in Kleinwirschleben nahe Bernburg geboren. Nach dem Abitur nahm Hilmar Schröder 1973 das Geographiestudium an der Humboldt Universität zu Berlin auf und setzte es bis zum Abschluss des Diplom-Studiums an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg fort. Zunächst war er dort und am Geographischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wissenschaftlicher Mitarbeiter, wurde promoviert und habilitierte sich. Seine nächste berufliche Station führte ihn als Professor an die Universität Erlangen-Nürnberg und schließlich zurück an die Humboldt-Universität zu Berlin. Neben seinen Forschungen zum Periglazial, zur Hochgebirgsmorphologie, Lößstratigraphie und Bodenkunde sowie seinem umfangreichen Lehrangebot belegen die von ihm über 120 betreuten Qualifikationsarbeiten sein Engagement für die Ausbildung der Studenten und fortgeschrittener Geograph*innen. Die Frage, wie er zu Geographie fand, erklärte er mit seinem Aufwachsen in der Natur, mit dem ländlichen Leben, den Lebensbedingungen und den bergbaulichen Aktivitäten in seinem Umfeld.  Großen Einfluss auf sein Interesse an der Natur, das genaue Beobachten hatte mit Sicherheit sein Großvater auf ihn, der als Bergmann im Salzbergbau arbeitete, seinen Enkel mit seiner Naturliebe prägte und ihn…

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CfP „Nachhaltige Mobilität in der Zukunftsstadt: Transformation von Gesellschaft, Raum & Governance“

Die 18. Jahrestagung des Arbeitskreises „Mobilität und Verkehr“ (AK MoVe) in Kooperation mit dem Pegasus-Netzwerk für Mobilitäts- und Verkehrsforschung, und Konferenz des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes QuartierMobil 2, findet vom 15. bis 16. Juni 2023 an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. statt. Metropolen und Stadtregionen sind für das Gelingen einer sozial-ökologischen Transformation hin zu einer ressourceneffizienten, klimaverträglichen und an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung orientierten Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Die zukünftige Gestaltung urbaner Mobilität wird für diesen Prozess einen wesentlichen Beitrag leisten müssen. In der jüngeren Vergangenheit haben sich für die Kommunen verkehrs- und stadtplanerische, aber auch kommunikative Handlungsspielräume ergeben, die sowohl in bestehenden wie auch in neu geplanten Quartieren für eine sozial-ökologische Transformation genutzt werden können (vgl. Forschungs- und Innovationsagenda Zukunftsstadt des BMBF und dortige Projekte). Für die Konferenz freuen wir uns auf Beiträge aus wissenschaftlicher sowie aus (planungs-) praktischer Sicht zu nachfolgenden Themenschwerpunkten, die sowohl in Form eines klassischen Impulsvortrages als auch in Form alternativer Formate (z.B. World-/Mobilitäts-Café, Marktplatz der Möglichkeiten, Fishbowl, etc.) vorgeschlagen werden können. Darüber hinaus organisiert das Pegasus-Netzwerk (www.pegasus-netzwerk.de) einen Poster-Walk für Beiträge von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen im frühen Stadium und freut sich über Beiträge, ebenfalls zu den folgenden Schwerpunkten:…

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CfP: Re-emerging Topics in Interdisciplinary Migration Research: The impact of the big challenges „climate change“ and „new technologies“ on migratory patterns and their links with social policies

Das Vernetzungsprojekt "Paradigmenwechsel" (nups) weist auf den Call for papers für eine internationale Konferenz hin: Re-emerging Topics in Interdisciplinary Migration Research: The impact of the big challenges “climate change” and “new technologies” on migratory patterns and their links with social policies Berlin, 2. und 3. März 2023 - TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Dokument: Call for Papers TU Berlin (PDF)Herunterladen Prof. Dr. Felicitas Hillmann- FIS-Vernetzungsprojekt "Paradigmenwechsel" - - Networking unit "Paradigm Shift" (nups) - Technische Universität Berlin Institut für Stadt- und Regionalplanung Hardenbergstr. 40a, Raum 227 10623 Berlin T: 030-314-21260 @: hillmann@tu-berlin.de https://www.isr.tu-berlin.de/index.php?id=221535

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VISUALISIERUNG QUALITATIVER GEOGRAPHIEN: Qualitative geographische Forschung durch visuelle Repräsentation fördern // UMFRAGE

VISUALISIERUNG QUALITATIVER GEOGRAPHIENQualitative geographische Forschung durch visuelle Repräsentation fördern Visualisierungen nehmen eine wachsende Bedeutung in der geographischen Forschung ein; ihre Potenziale werden jedoch in der Darstellung qualitativer raumbezogener Forschung und ihrer Ergebnisse bisher kaum genutzt. Das Netzwerk setzt an dieser Lücke an und will die deutschsprachige qualitative Geographie durch eine vertiefte Diskussion und die Weiterentwicklung visueller Darstellungsformen voranbringen. Unter Einbezug nationaler und internationaler Gäste aus Wissenschaft und Kunst sollen innovative Methoden, Formen und Zugänge der visuellen Repräsentation und Kommunikation qualitativer Forschungsprozesse und -ergebnisse erarbeitet werden. Jenseits des akademischen Diskurses erhofft sich das Projektteam dadurch neue Impulse für die breitere Debatte um die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation für gesellschaftliche Lernprozesse. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: https://visqual.leibniz-ifl-projekte.de/

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Call for Contribution: 17. Jahrestagung AK Hochschullehre Geographie

GEOGRAPHIE VERORTEN: EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNGEN ALS PRÄSENTATIONSPRAKTIKEN Die Geschichte der Geographie ist von Legitimationsprozessen und damit von den Fragen „Was ist der geographische Forschungsgegenstand?“ und „Welchen Erkenntnisgewinn hat geographisches Denken und Handeln für Gesellschaft und Wissenschaft?“ geprägt. Das Fach reagiert auf diese Situation mit Verortungspraktiken, die sich zunächst einmal in Einführungsveranstaltungen zeigen. Im Rahmen der 17. Jahrestagung des AK Hochschullehre Geographie widmen wir uns diesen Verortungspraktiken und fragen: Wie wird Geographie respektive geographisches Denken und Handeln in Einführungsveranstaltungen präsentiert? Welche Konzepte, Fragen und Ziele werden als zentral für die Geograph*innen vorgestellt? Welche historischen, theoretischen und methodischen Rahmungen werden vorgenommen? Welche Legitimationspraktiken werden vollzogen, um das Fach als gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante akademische Disziplin zu verorten? Darüber hinaus scheinen uns folgende Fragen interessant: (Wie) Unterscheiden sich Einführungsveranstaltungen für Studiengänge und -richtungen? Welches Lehrveranstaltungsformat wird angeboten und hat es sich bewährt? Wie gehen Studierende mit der Präsentation paradigmenpluralistischer Geographie(n) um? Wir erhoffen uns einen Überblick über die Vielfalt der Zugänge, die Studienanfänger*innen in Studiengängen der Geographie zum Fach geboten werden und Anstöße (oder Beiträge) zur Verortung der Geographie – nicht zuletzt vor dem Hintergrund fach- und bildungspolitischer Forderungen zur Stärkung der Geographie. Der AK versteht sich als Diskussions- und Austauschforum über geographische Hochschullehre. Mit…

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Bericht zur 17. Jahrestagung des AK Geoarchäologie in Mainz

Zum ersten Mal seit zwei Jahren fand vom 12. bis zum 14. Juni die Jahrestagung des über 200 Mitglieder starken Arbeitskreises Geoarchäologie in Präsenz statt. Austragungsort war das Geographische Institut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch zahlreiche Promotionsstudierende, verfolgten das breite Vortrags- und Posterprogramm über zwei Tage hinweg. Leider hatten im Vorfeld auch einzelne Vortragende aufgrund von Quarantäne kurzfristig absagen müssen, so auch der Arbeitskreis-Co-Sprecher Christopher Miller. Neben einem Einblick in neueste Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt und Diskussionen über innovative Methoden und Ansätze stand die Tagung ganz im Zeichen des neuen, 450 Seiten starken Lehrbuchs „Geoarchäologie“, dass der Arbeitskreis gemeinsam auf die Beine gestellt hatte. Arbeitskreissprecher und Mitherausgeber Christian Stolz stellte das bei Springer erschienene Lehrbuch vor, bei dem es sich um das erste deutschsprachige seiner Art handelt. Über 80 Einzelpersonen aus mehr als 30 Institutionen haben daran mitgewirkt. Das Buch bietet insbesondere einen hervorragenden Überblick über das breite Methodenspektrum der Geoarchäologie, mit geophysikalischen Erkundungsmethoden, Labor- und GIS-Analysen und Datierungsverfahren, was es auch für andere Natur- und Kulturwissenschaften interessant macht. Es kostet im Buchhandel digital 29,99 und als Printversion 39,99 Euro. Themen der Mitgliederversammlung waren u.a. der Homepage-Auftritt des Arbeitskreises, die verstärkte Einbindung…

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Nachruf Prof. Dr. Karl Ganser

Prof. Dr. Karl Ganser ist am 21. April 2022 mit 84 Jahren verstorben. Der Deutsche Verband für Angewandte Geographie möchte dies zum Anlass nehmen, diesen ausgewiesenen und exponierten Vertreter der Angewandten Geographie zu würdigen. Der im bayerischen Unterallgäu geborene Sohn einer in der Landwirtschaft tätigen Familie studierte Geographie (sowie Biologie, Chemie und Geologie) an der TU München. Er promovierte 1964 mit einer Dissertationsschrift über „Eine sozialgeographische Gliederung der Stadt München nach Wahlergebnissen. Möglichkeiten einer sozialräumlichen Gliederung von Städten aufgrund der Verhaltensweisen der Bevölkerung bei politischen Wahlen“ und war anschließend bis 1967 am Geographischen Institut der TU München tätig. Sein besonderes Interesse galt Fragen der stadträumlichen Gestaltung und Differenzierung sowie der städtebaulichen Umgestaltung. 1967 wechselte er, nachdem der damalige Münchener Oberbürgermeister Hans-Joachim Vogel auf ihn aufmerksam wurde, in die Verwaltung der Landeshauptstadt und baute dort ein Amt für Stadtentwicklung neu auf. Vier Jahre später wechselte er erneut, diesmal in die Leitung der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung in Bonn-Bad Godesberg. 1980 wurde er unter dem damaligen NRW-Städtebauminister Christoph Zöpel Abteilungsleiter in dessen Ministerium. In seinen Zuständigkeitsbereich fielen die breit aufgestellten Themenfelder Stadterneuerung, Denkmalschutz, kommunaler Straßenbau und Bauleitplanung. Große überregionale Bekanntheit erlangte Ganser 1989, als er Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Emscher…

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Der Arbeitskreis Hochschullehre Geographie hat eine neue Homepage

Der AK dient der Förderung und Verbesserung der Lehre in allen Teildisziplinen der Geographie. Er ermöglicht die Vernetzung und den Austausch der Lehrenden untereinander, rückt die (geographische) Hochschullehre im akademischen Alltag stärker ins Bewusstsein und stärkt die Strukturen, die gute und innovative Hochschullehre ermöglichen und unterstützen. Nun hat der AK eine neue Homepage bekommen, auf der Ihr Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, Informationen zu vergangenen Treffen sowie zum Preis für Hochschullehre Geographie finden könnt: www.ak-hochschullehre-geographie.giub.unibe.ch; Das Herzstück der Homepage ist der LEHHRAUM GEOGRAPHIE. Dieser dient als Plattform zum Austausch von Lehrideen für die Hochschullehre in Geographie. Dafür brauchen wir euch: Ihr habt ein innovatives Lehrkonzept entwickelt? Dann freuen wir uns, wenn ihr dieses mit anderen Lehrpersonen teilt, um damit einerseits andere zu unterstützen und um andererseits die Hochschullehre im Fach Geographie weiterzuentwickeln. Weitere Informationen sind zu finden unter: https://www.ak-hochschullehre-geographie.giub.unibe.ch/lehrideen/ Mit besten Grüßen Angela Hof (Salzburg) und Jeannine Wintzer (Bern)

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Die Mischung macht´s!

Für ihre Bewerbung um den KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation 2021 in der Kategorie Geowissenschaften veranschaulichte Svenja Brockmüller, was sie in ihrer Promotion erforscht hat. Je besser Schüler*innen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt durchschauen, umso genauer können sie abschätzen, wie sich unterschiedliche Eingriffe in dieses Mensch-Umwelt-System auf ihre Zukunft auswirken werden. Diese Fähigkeit, auch Systemkompetenz genannt, gilt daher als eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Gute Systemdenker*innen können Verhaltensmuster von Mensch-Umwelt-Systemen analysieren. Sie spüren komplexe Wechselwirkungen oder unerwartete Rückkopplungen auf und richten ihren Blick auf das große Ganze. Indem sie sowohl beabsichtigte als auch unbeabsichtigte oder zeitverzögerte Konsequenzen von Eingriffen abschätzen, vermeiden sie zu kurz gedachte Lösungen. Schauen wir uns das einmal am Themenbeispiel „Bodenerosion“ an: Bei Regen wird Erde von einer Ackerfläche in Hanglage abgespült – so geht tagtäglich fruchtbarer Ackerboden unwiederbringlich verloren! Und auf den ersten Blick scheint ein Zusammenhang offensichtlich: je mehr Regen, umso mehr Erosion, wie der Bodenabtrag auch bezeichnet wird. Aber Vorsicht: Natürlich spielt es eine Rolle, wie viel Regen fällt. Aber einen noch größeren Unterschied macht es, ob diese Regenmenge in zehn Minuten oder über den ganzen Tag verteilt auf die Ackerfläche trifft. Und während selbst starker Regen in feuchtem Ackerboden gut versickert, fließt er…

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Ausschreibung der Dr. Hohmann-Förderung der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren, Die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln unterstützt im Rahmen der Dr. Hohmann-Förderung Forschungsprojekte junger Geographinnen und Geographen der Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (z.B. Dissertations- oder Habilitationsvorhaben). Darüber hinaus werden explizit auch Konzepte für die Ausrichtung von Tagungen oder Workshops berücksichtigt. Der Förderpreis geht auf eine Stiftung des Apothekers Dr. Hans Hohmann zurück, der sein Erbe der Gesellschaft für Erdkunde zum Zweck der Nachwuchsförderung im Bereich der Mensch-Umwelt-Forschung übertrug. Als Reise-, Sachmittel- oder Publikationskostenzuschuss kann eine Förderung von bis zu 5.000,- € gewährt werden. Die Frist zur Beantragung der Dr. Hohmann-Förderung endet am Montag, den 13. Juni 2022. Eine Förderung durch die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln schließt andere Fördermöglichkeiten selbstverständlich nicht aus. Kriterien für die Vergabe umfassen wissenschaftliche Exzellenz, Innovation und Durchführbarkeit des Forschungsprojekts. Für die Bewerbung sind einzureichen: Konzept und Ziele des Forschungsprojekts (max. 2 Seiten) Arbeits- und Zeitplan Kostenplan und Zuschussbedarf Referenzschreiben einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers Lebenslauf Bereitschaftserklärung zur Präsentation der Forschungsergebnisse vor der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln Die Bewerbungsunterlagen sind als PDF per E-Mail bis einschließlich zum 13. Juni 2022 einzureichen an Ulrike Lussem (ulrike.lussem@uni-koeln.de). Rückfragen können ebenfalls über diese Adresse erfolgen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website www.gfe.uni-koeln.de.…

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Bericht der Arbeitsgruppe „Spezifika der Migrationsforschung in ostdeutschen Städten“

Die Formierung der offenen Arbeitsgruppe „Spezifika der Migrationsforschung in ostdeutschen Städten“ und ihre Veranstaltungsformate: Unter dem Titel „über Forschen sprechen“ fand am Montag, den 07.02.2022, ein Online-Workshop[1] der sich neu formierten Arbeitsgruppe „Spezifika der Migrationsforschung in ostdeutschen Städten“ statt. Ziel war ein vertiefter Austausch zu aktuellen Projekten sowie zu empirischen und konzeptionellen Herausforderungen der Migrationsforschung in ostdeutschen Kontexten. Dieses Anliegen ergab sich insbesondere aus der Frage, inwieweit die regionalspezifischen Konstellationen, Diskurse und Praktiken neue oder andere Forschungszugriffe erforderlich machen. So zeichnen die häufig wesentlich geringere Repräsentanz von Migrant:innen in ostdeutschen Städten, die ganz eigene Geschichte von Migration in der DDR und den ostdeutschen Bundesländern (Vertragsarbeiter:innen in der DDR, humanitäre Migration/Flucht, kaum Arbeitsmigration nach 1990) verbunden mit den langanhaltenden Folgen der Transformation (wie Abwanderung, Arbeitslosigkeit, Umbau öffentlicher Institutionen, Zusammenbruch von Kultur und Zivilgesellschaft) sowie deutlich hervortretende gesellschaftliche Spaltungsprozesse, Rassismus und Rechtsextremismus ein Bild, das deutliche Unterschiede zur Situation in westdeutschen Kommunen aufzuweisen scheint. Ein genauerer empirischer Blick lässt jedoch auch heterogene und differenzierte Realitäten erkennen: Die Herausbildung von „Ankunftsquartieren“ mit hohen Migrant:innenanteilen, ist in Städten im Osten wie im Westen Deutschlands zu beobachten, ebenso wie zivilgesellschaftliche Aktivitäten für und gegen Zuwanderung und Vielfalt, proaktive und passive Verwaltungen sowie diversitätsoffene bzw. migrationskritische…

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