Überspringen zu Hauptinhalt

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften: Vermessung der digitalen Gesellschaft: neue Forschungsinfrastruktur für digitale Verhaltensdaten

Bund und Länder finanzieren ab dem 1.1.2022 eine neue Forschungsinfrastruktur für digitale Verhaltensdaten bei GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Ziel ist die Schaffung von Diensten zur Forschung mit digitalen Verhaltensdaten. Soziale Medien, Smartphones, vernetzte Geräte und das Internet bestimmen unseren Arbeitsalltag und sind auch aus dem privaten Leben nicht mehr wegzudenken. Sie verändern die Art, wie wir Freunde und Partner kennenlernen, unsere Freizeit gestalten, uns politisch informieren und insgesamt an der Gesellschaft teilhaben. Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche schlägt sich auch in der Forschung zu gesellschaftlichen Fragen nieder: Digitale Verhaltensdaten bieten die Möglichkeit neue Fragen zu beforschen sowie etablierte Fragen mit neuen Ansätzen zu bearbeiten. GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften hat die Potentiale digitaler Verhaltensdaten für die sozialwissenschaftliche Forschung früh erkannt und wird diese im Rahmen einer strategischen Erweiterung erschließen. Ein entsprechender Antrag überzeugte sowohl die Leibniz Gemeinschaft als auch den Wissenschaftsrat, welcher das Vorhaben mit „sehr gut“ bewertete und ihm ein „europaweites Alleinstellungsmerkmal“ attestierte. Ab dem 01.01.2022 werden Bund und Länder das Vorhaben als strategischen Sondertatbestand finanzieren und damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Forschung zu und mit digitalen Verhaltensdaten auf einer soliden infrastrukturellen Grundlage zu ermöglichen. „Ich bin mir sicher, dass die von GESIS geplanten Dienste zu digitalen Verhaltensdaten eine…

Mehr Lesen

Preise der Österreichischen Geographischen Gesellschaft im Jahr 2021

ÖSTERREICHISCHE GEOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT (ÖGG) Ausschreibung wissenschaftlicher Preise 2021   Die Österreichische Geographische Gesellschaft vergibt im Jahr 2021 folgende wissenschaftliche Preise:   HANS BOBEK PREIS 2021   Für den Hans-Bobek-Preis, der mit EUR 2.000,- dotiert ist, können in deutscher oder englischer Sprache verfasste Dissertationen oder Habilitationsschriften oder gleichwertige, von einer Person allein verfasste wissenschaftliche Arbeiten, die „… geeignet erscheinen, die geographische Wissenschaft wesentlich zu bereichern und voranzutreiben“, eingereicht werden. Höchstalter zum Zeitpunkt der Bewerbung: 45 Jahre. FÖRDERUNGSPREIS DER ÖGG 2021 Für den Förderungspreis der ÖGG, der mit EUR 1.000,- dotiert ist, können fachlich hervorragende Diplom- oder Masterarbeiten aus allen Teilgebieten der Geographie eingereicht werden. Bewerben können sich nur Personen, deren eingereichte Arbeit an einer österreichischen Universität approbiert wurde und die zum Zeitpunkt der Bewerbung unter 35 Jahre alt sind. LEOPOLD-SCHEIDL-PREIS FÜR WIRTSCHAFTSGEOGRAPHIE 2021 Der Leopold-Scheidl-Preis für Wirtschaftsgeographie, der mit EUR 1.000,- dotiert ist, wird an Verfasserinnen und Verfasser von thematisch und methodisch hervorragenden Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten aus Wirtschaftsgeographie und verwandten Fachgebieten verliehen. Bei diesem Preis gibt es keine Einschränkung nach Alter oder Wohnsitz. OeNB-AWARD FÜR WIRTSCHAFTSDIDAKTIK 2021 Der von der Österreichischen Nationalbank (OeNB) gestiftete OeNB-Award für Wirtschaftsdidaktik, der mit EUR 2.000,- dotiert ist, wird für thematisch und methodisch hervorragende Dissertationen,…

Mehr Lesen

Arbeitskreis qualitative Methoden in der Geographie: Überarbeitete Website

Der Arbeitskreis qualitative Methoden in der Geographie und der raumsensiblen Sozial- und Kulturforschung hat seine Webseite komplett überarbeitet. Neben einem neuen Design und überarbeiteten Inhalten rund um den AK sowie zu Methodenworkshops zu Qualitativen Methoden von anderen Institutionen und Organisationen umfasst die Webseite nun auch einen Methodenkoffer. Im Rahmen von 13 Kategorien (Beobachtungsmethoden, Verbale Erhebungsmethoden, Visuelle Erhebungsmethoden, Mobile Methods / (digitale) Erhebungsmethoden, Verbale Auswertungsmethoden, Visuelle Auswertungsmethoden, Multimethodenverfahren, Auditive Darstellungsmethoden, Visuelle Darstellungsmethoden, Kartengenerierende Erhebungs-, Auswertungs- und Darstellungsmethoden, Forschungsethiken, Positionalität / Insider-Outsider Analyse, Postqualitative Forschung) werden über 60 Methoden der qualitativen Sozialforschung kurz eingeführt und mittels Literaturtipps besteht die Möglichkeit zur Vertiefung. Der Fokus liegt hierbei auf der Anwendung der Methoden in der Geographie sowie der raumsensiblen Sozial- und Kulturforschung. Zur Website

Mehr Lesen

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart e.V. (GEV): Ausschreibung „Junge Forschung – Mensch, Kultur, Umwelt“

Sie haben eine interessante Studien-, Examens- oder Abschlussarbeit zu dem Themenbereich „Mensch, Kultur, Umwelt“ geschrieben und wünschen Ihre Ergebnisse zu präsentieren, anstatt sie auf Ihrem Schreibtisch liegen zu lassen? Sie setzen sich mit zukunftsorientierten Fragen auseinander und möchten mit Ihrer Arbeit einen Beitrag leisten? Dann suchen wir Sie! Wir sind die GEV (Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart e.V., www.lindenmuseum.de/gev), ein gemeinnütziger Förderverein, der das Linden-Museum Stuttgart sowie die ethnologische und geographische Forschung und Lehre unterstützt. Jährlich veranstalten wir eine GEV-Vortragsreihe und Sie können mit dabei sein. Wir suchen: Studierende, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit den Themenbereichen „Mensch, Kultur, Umwelt“ beschäftigen und mit ihrer Arbeit zur Lösung wichtiger Fragen von heute und morgen beitragen wollen. Präsentiert werden können Ergebnisse aus Studien-, Examens- oder Abschlussarbeiten, die sich schwerpunktmäßig mit Themen aus den Bereichen „Mensch, Kultur, Umwelt“ befassen. Wir bieten: Zum Abschluss der jährlichen GEV-Vortragsreihe am 20. Mai 2022 können Sie Ihre Forschungsergebnisse einem breiten Publikum präsentieren und im Anschluss diskutieren. Die GEV bezahlt 200€ als Vortragshonorar sowie anfallende Reisekosten. Informationen aus der Veranstaltung dürfen Sie in Absprache mit der GEV für eigene Zwecke nützen. Zur Präsentation: Ihr Beitrag sollte die Themenbereiche „Mensch, Kultur, Umwelt“ aufgreifen. Die Vorträge bzw. Präsentationen…

Mehr Lesen

Digital Conference: Recovery of Aleppo: Law, Architecture and Geodata Management to Revive War-torn Cities

Recovery of ALEPPO Law, Architecture and Geodata Management to Revive War-torn Cities Digital Conference 18th-20th November 2021 Scientific and Organizational Committee: Prof. Dr. habil. Fabian Thiel MSc. Rahaf Orabi The war in Syria began 10 years ago. Legal and planning expertise has been lost as a result of the war and is now lacking in local planning departments and building permit authorities. We seek to gain insights into the revitalization of urban centers in similar conflict regions of the world that are important in terms of building culture and architecture. As reconstruction measures and land transactions have begun after the end of the war, the “zero hour” for comprehensive recovery for ancient cities such as Aleppo has long since passed. However, there is not the slightest reason for resignation – quite the opposite. This digital conference therefore sees itself as a platform for the collection of strategies that have definitely fallen short in the previous discourse and existing implementation guidelines drawn by donor organizations. It is the combination of law, architecture, planning, (digital) cadaster, data management and 3D multi-sensory geospatial data collection – to name just a few essential tools – for the reconstruction of the building fabric. For this…

Mehr Lesen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Klimawandel

Zum Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Klimawandel“ haben Angelina Göb (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, TI Hannover) und Leonie Tuitjer (Leibniz Universität Hannover) ein Symposium im Rahmen der #GeoWoche2021 veranstaltet. Die digitale #GeoWoche2021 wurde von der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) ausgerichtet.  An dem multidisziplinär besetzten Panel nahmen die Geographin Susann Schäfer von der Universität Jena, der Ethnologe Franz Krause der Universität Köln, der Sozialpsychologe Jonas Rees der Universität Bielefeld und die Politologin Sarah Louise Nash der Universität für Bodenkultur (Wien) teil. Die Fachdiskussion zum Thementag „Klimakrise“ hatte zum Ziel, die bislang solitär behandelten Forschungsschwerpunkte „Klimawandel“ und „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ multiperspektivisch zu verknüpfen. Darüber hinaus ging es auch um die Frage, wie Klimawandel kulturell, theoretisch und methodisch konzipiert wird, und welche Zusammenhaltsformen in Bezug auf welche gesellschaftlichen Gruppen hierbei eine Rolle spielen. Denn Klimawandel, ein Thema, das lokal verortet und in globale Zusammenhänge eingebettet ist, kann sowohl als Zerreißprobe für gesellschaftlichen Zusammenhalt aber auch als Chance und Antrieb für ein Umdenken sowie Neu-Aushandeln im Kontext von gesellschaftlichen Transformationsprozessen erfahren und analysiert werden. In der Diskussion lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Vergleich aktueller und zurückliegender Klimaereignisse wie der Ahrtalüberschwemmung, die Dr. Franz Krause mit einem Forschungsbeispiel aus Kanada und England verglichen hat. Dieser…

Mehr Lesen

Aktuelles aus dem VGDH: Wechsel des VGDH-Vorstands ab Januar 2022

Auf der Mitgliederversammlung am 04. Oktober 2021 wurde ein neuer Verbandsvorstand ab Januar 2022 gewählt. Der aktuelle Vorsitzende, Prof. Dr. Andreas Dittmann, sowie der langjährige Kassenwart, Prof. Dr. Olaf Bubenzer, die Schriftführerin, Dr. Dorothea Hamilton, und Prof. Dr. Frank Schüssler aus dem erweiterten Vorstand haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. „Diese verantwortungsvolle Aufgabe hat mir und meinen Kolleg*innen im Vorstand in den vergangenen Jahren Spaß gemacht. Wir haben  - auch unter den durch die Pandemie erschwerten Bedingungen - Vieles auf den Weg bringen können und ich freue mich, die Ergebnisse der angestoßenen Projekte in den kommenden Jahren beobachten zu können. Meinen Dank möchte ich zum einen den Mitgliedern des Vorstands für die vertrauensvolle Zusammenarbeit aussprechen. Zum anderen gilt mein Dank den Mitgliedern des VGDH – für Ihre Arbeit in den (DGfG-)Arbeitskreisen, im Beirat, in der DFG, der IGU und für Ihr Engagement für unsere gemeinsame Disziplin. Dem neuen Vorstand, dem ja auch einige Mitglieder aus der aktuellen Amtszeit erhalten bleiben und bei dem ich den Vorsitz in guten Händen weiß, wünsche ich viel Erfolg.“, so der scheidende Vorsitzende Professor Dittmann.   Der Vorstand ab Januar 2022 besteht aus: Prof. Dr. Boris Braun (neu gewählter erster Vorsitzender) Prof. Dr. Birgit…

Mehr Lesen

DVAG und GeoDACH zeichnen inspirierende Praktikumsberichte aus

Pressemitteilung 16.09.2021 DVAG und GeoDACH zeichnen inspirierende Praktikumsberichte aus Der Deutsche Verband für Angewandte Geographie e.V. (DVAG) hat zusammen mit der Vertretung deutschsprachiger Geographiestudierender (GeoDACH) in diesem Jahr erstmals einen Preis für studentische Praktikumsberichte ausgelobt. Mitmachen konnten alle, die ein freiwilliges oder ein Pflichtpraktikum absolviert haben, das in den beiden letzten Jahren im Zusammenhang mit einem Geographie-Studium erfolgte. Insgesamt konnte die gemeinsame Jury von DVAG und GeoDACH neun eingereichte Berichte sichten und bewerten. Vier der allesamt hochwertigen Einreichungen wurden prämiert. Ausgezeichnet wurden (Nennung in alphabetischer Reihenfolge): Nina Kleen (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), die sich bei der Nichtregierungsorganisation Gili Eco Trust auf einer kleinen indonesischen Insel nordwestlich der Küste von Lombok mit der Mikroplastik-Problematik beschäftigte, Marianne Kohl (RWTH Aachen), die im Research-Team von Catella Property Valuation in Frankfurt am Main u.a. immobilienwirtschaftliche Betrachtungen von Fußgängerzonen in deutschen Städten vornahm, Sari Rombach (Universität Bonn), die im Bereich Hochwasserschutz ein Praktikum im Tiefbauamt der Stadt Bonn absolvierte und dabei u.a. die Auswirkungen von Starkregenereignissen auf die Stadtentwicklung betrachtete sowie Lars Tum (Ruhr-Universität Bochum) für den Bericht zu seinem Praktikum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen, bei dem er seine Kenntnisse der Geomatik und Erdbeobachtung u.a. am Beispiel der großflächigen satellitengestützten Wasserflächenerfassung…

Mehr Lesen

Ein Leitbild für unseren Verband – Einladung zur Mitgestaltung: Eine Kaffeepause für den VGDH

Ein Leitbild für unseren Verband Einladung zur Mitgestaltung: Eine Kaffeepause für den VGDH Derzeit bereitet der VGDH-Vorstand eine Umfrage vor, deren Ergebnisse eine wichtige Grundlage für die Gestaltung des zu entwickelnden Leitbilds sein werden (s. Einladung zum Zukunftsworkshop in Rundbrief 291). Wir sind interessiert daran zu erfahren, warum sich Geograph*innen für eine Mitgliedschaft im VGDH entscheiden – und warum nicht. Zudem sind wir daran interessiert zu erfahren, welche Aufgaben und Funktionen der VGDH Ihrer Meinung nach beibehalten bzw. zukünftig neu wahrnehmen soll und welche Aufgaben und Funktionen ggf. überflüssig sind. Die Umfrage wird sich nicht nur an Mitglieder richten, sondern explizit an alle Geograph*innen, die in der Forschung in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig sind. Eine Einladung zu der Befragung werden Sie zu Beginn des Wintersemesters erhalten und wir wären Ihnen sehr dankbar, würden Sie die Umfrage in Ihren Netzwerken (innerhalb der Institute, von Arbeitskreisen etc.) breit streuen. Die Umfrage wird so kurz sein, dass sie innerhalb einer Kaffeepause ausgefüllt werden kann. Wie schon in unserem kurzen Beitrag im letzten Rundbrief angedeutet: Die Zeiten ändern sich - no na net, wie man in Österreich sagen würde -, und die Wissenschaft, aber vielleicht besonders ein Fach wie die Geographie, das…

Mehr Lesen

Rat für Informationsinfrastrukturen: Pressemitteilung Nutzung, Verwertung und Vermarktung von wissenschaftlichen Daten

Pressemitteilung 07.09.2021 Nutzung, Verwertung und Vermarktung von wissenschaftlichen Daten Der Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Positionspapier zur Ausgestaltung von Datendiensten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Aktuell prägen Debatten über die Voraussetzungen und Folgen der Nutzung, Verwertung und Vermarktung von Daten die politische Agenda, wenn es um die Innovationsfähigkeit Deutschlands und Europas geht. „Offenheit“ von Daten soll nicht zuletzt der Wirtschaft dienen. Zugleich spürt man die Macht kommerzieller Dienstleister im Wissenschaftsbetrieb: Als eine der wichtigsten Triebkräfte für Innovation ist die Wissenschaft zunehmend auf digitale Datendienste angewiesen. Deren Geschäfts- und Betriebsmodelle können Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Qualität von Forschung nehmen. Dies ist Anlass für den RfII, Datendienste an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung näher zu betrachten, die Auswirkungen ihrer Organisationsweise zu bewerten und Empfehlungen für eine wissenschaftsfreundliche Weiterentwicklung in diesem Feld zu geben. In seinem Positionspapier „Nutzung und Verwertung von Daten im wissenschaftlichen Raum – Empfehlungen zur Ausgestaltung von Datendiensten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“ hält der RfII fest, dass Mischformen, in denen öffentlich geförderte Angebote mit kommerziellen Angeboten verzahnt werden können, ein großes Potential für die Wissenschaft haben. Die öffentliche Hand sieht der RfII weiter in der Pflicht, ein dauerhaftes und nachhaltiges Basisangebot für…

Mehr Lesen

„The Jena Declaration“: Einladung zur digitalen Auftaktveranstaltung

Pressemitteilung Einladung zur digitalen Auftaktveranstaltung am 9. September, 15.00 Uhr „The Jena Declaration“ zu Nachhaltigkeit Jena (06.09.21) Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen trat am 1. Januar 2016 in Kraft. Darin verpflichteten sich die Mitgliedstaaten, in den folgenden 15 Jahren alles dafür zu tun, um 17 Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Welt zu erreichen – u. a. Armut beenden, Bildung und ein gesundes Leben für alle und das Erreichen von nachhaltigen Produktions- und Konsumweisen. Inzwischen weisen immer mehr Expertinnen und Experten darauf hin, dass die Weltgemeinschaft trotz immenser politischer, rechtlicher und finanzieller Anstrengungen gerade dabei ist, die letzte Chance zum rechtzeitigen Erreichen dieser Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu verpassen. Eine bloße Intensivierung der bisherigen Mittel scheint nicht auszureichen, um die Agenda 2030 umzusetzen. Ein Netzwerk namhafter internationaler Institutionen wie dem Club of Rome, der Weltakademie für Kunst und Wissenschaft, der Academia Europaea, der Deutschen und der Kanadischen UNESCO-Kommissionen fordert deshalb nun einen klaren Strategiewechsel durch einen neuen Kulturansatz. Auf Initiative von Prof. Dr. Benno Werlen vom UNESCO-Chair on Global Understanding for Sustainability der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben mehr als 30 Einrichtungen „The Jena Declaration“ unterzeichnet, in der sie einen neuen Kulturansatz definieren, über den die Nachhaltigkeitsziele noch…

Mehr Lesen

Ankündigung neuer AK Klimakrise und gesellschaftliche Transformation

Geographische Wissenschaft übernimmt Verantwortung für die Zukunft im neuen AK Klimakrise & gesellschaftliche Transformation! Das Verständnis von Wissenschaft und Universität hat sich über die Zeit deutlich geändert. War das Forschen und Lehren im Elfenbeinturm noch im letzten Jahrhundert normal und auch erwünscht, sehen sich Wissenschaftler*innen zunehmend der Forderung gegenüber, Forschungsergebnisse der Gesellschaft nahe zu bringen und aktiv mit der Gesellschaft zu teilen. Gerade in Bezug auf die Klimakrise und den damit verbundenen Fragen wie der nach sozialer Gerechtigkeit ist es essentiell, den aktuellen Stand der Forschung in die gesellschaftliche Debatte einzubringen, aktuelle Entwicklungen wissenschaftlich zu bewerten und einzuordnen sowie Zusammenhänge und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Dabei ist es wichtig, wissenschaftlich korrekt zu kommunizieren und überparteilich sowie überinstitutionell zu agieren. Außerdem gilt es, den Herausforderungen mehrperspektivisch und integrativ zu begegnen, denn Klimaforscher*innen allein werden der Komplexität der menschengemachten Klimakrise mit ihren tiefgreifenden Veränderungen der Natur und massiven Auswirkungen für die (Welt‑)Gesellschaft nicht gerecht werden können. Wir gehen davon aus, dass die anstehenden Probleme bestenfalls über die Integration verschiedener Wissens- und Forschungsbereiche zu lösen sind – eine Aufgabe, der Geograph*innen in Forschung und Praxis häufig gegenüberstehen. Z. T. vereinzelt, z. T. in Gruppen haben Geograph*innen sich im Rahmen der Scientists for future (S4F) dieser…

Mehr Lesen

Bericht Jahrestagung des AK Geographische Migrationsforschung

Jahrestagung des AK Geographische Migrationsforschung Migration und Infrastrukturen PD Dr. Anna-Lisa Müller (Geographisches Institut, Universität Heidelberg), Dr. Leonie Tuitjer (Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie, Leibniz Universität Hannover) Vom 1. bis 3. Juli 2021 fand an der Universität Heidelberg das Jahrestreffen des AK Geographische Migrationsforschung im Hybridformat statt. Zur Tagung mit dem Thema „Migration und Infrastrukturen“ reisten KollegInnen aus Deutschland an und waren aus Deutschland und dem europäischen Ausland zugeschaltet. Eröffnet wurde die Tagung am 1. Juli durch den keynote-Vortrag von Solange Munoz (University of Tennessee, Knoxville, und Gastprofessorin am Geographischen Institut der Universität Heidelberg) zum Thema „Motherhood as Infrastructure“. In ihrem Vortrag argumentierte Munoz, dass persönliche Netzwerke, in denen Geschlecht und die besondere Rolle der Mutter einen zentralen Platz einnehmen, als eine spezifische Form der Infrastruktur der Migration angesehen werden können. Wenn staatliche Regulierungen fehlten, so Munoz, übernähmen die informellen Frauen- und Mütternetzwerke Aufgaben der Vermittlung und Integration von Migrantinnen. Durch einen Bezug zu Abdoumaliq Simones Konzept der „people as infrastructure“ wurde hier die agency von Migrantinnen und Müttern besonders betont. Am 2.7. konnte der Nexus von Migration und Infrastrukturen dann in 12 Beiträgen weiter vertieft werden. Die Vorträge verteilten sich auf 4 thematische Sitzungen, von denen eine auf Englisch…

Mehr Lesen

Planning for migrant integration and inclusion in smaller municipalities – Knowledge exchange

This policy briefing looks at: Understanding the research base on integration in smaller cities and towns Contrasting policy frameworks in the UK and Germany Examples of practice Key findings and lessons   Summary Whilst towns face significant integration challenges, they often lack the resources and capacity to proactively respond Integration policy frameworks, whilst often tailored to cities, do apply to towns and smaller cities. However there are distinctive aspects to integration policy making in towns related to: Tailoring narratives of inclusion and diversity to the local context The importance of the public realm, outdoor spaces and high streets, migrant economies to integration planning in towns The potential for more effective community contact approaches in towns and smaller cities The outsized role of political support and advocacy, including the central role of Mayors (in particular in the German context of multi-level governance) There is a clear role for greater peer based learning and networking between towns and between the projects within the towns and across the country The contrasting policy frameworks in the UK and Germany allow for important learning and sharing FULL TEXT

Mehr Lesen

Vertretungsanmerkung Universität Heidelberg

Dr. Thomas Dörfler wird die Professur für Humangeographie (vormals Prof. Gebhardt) am Geographischen Institut der Universität Heidelberg von April 2021 bis März 2022 vertreten. Dr. Thomas Dörfler Vertretungsprofessur Humangeographie Geographisches Institut Universität Heidelberg Berliner Str. 48 69120 Heidelberg Tel.: 06221 544586 Mail: thomas.doerfler@uni-heidelberg.de

Mehr Lesen

Erscheinung des Tourismusatlas (Auflage II): Deutsches Institut für Tourismusforschung (DITF)

Das Deutsche Institut für Tourismusforschung (DITF) der Fachhochschule Westküste hat nun druckfrisch die zweite Auflage des Tourismusatlas veröffentlicht. 26 Autorinnen und Autoren haben mit ihren Artikeln dazu beigetragen, einen hochaktuellen und spannenden Überblick über die Lage des Tourismus in Deutschland zu geben.    Ein erstes Augenmerk des Buches gilt der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen: Die Pandemie stellt die Tourismusbranche seit März 2020 weltweit vor nie da gewesene Herausforderungen. Bisherige Krisen – ob durch Terroranschläge, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen oder Pandemien ausgelöst – führten nie zu einem vergleichbaren Rückgang der weltweiten Tourismusentwicklung. Autorinnen und Autoren des Tourismusatlas beleuchten diese Herausforderungen in einem gesonderten Beitrag. Neben der Betrachtung der Corona-Thematik bietet die nun erschienene zweite Auflage des Tourismusatlas Deutschland eine umfangreiche Aktualisierung der Daten und der damit zusammenhängenden Karten, Abbildungen und Tabellen sowie eine inhaltliche Aktualisierung der Beiträge gegenüber der Erstauflage aus dem Jahr 2017. Erweitert wurde zudem die Anzahl der behandelten Themen auf nunmehr 66. So geben etwa ein neues Oberkapitel zur Digitalisierung im Tourismus, eine deutliche Ausweitung der Beiträge im Bereich Verkehr oder neu aufgenommene Themen wie Dark Tourism oder Wintertourismus noch mehr Einblicke in den Deutschlandtourismus. Ausgewählte Beiträge werden zudem bereits aktuell durch Videos, und künftig durch downloadbare Grafiken, ergänzt, welche…

Mehr Lesen

Call for Papers: Sammelband Universität – Macht – Wissen

Call for Papers für den Sammelband: Universität – Macht – Wissen: Postkoloniale, feministische und partizipative Perspektiven im Kontext akademischer Lehre Cornelia Bading und Petra Panenka (Hrsg.) Ziele und Inhalte des Sammelbandes Postkoloniale, feministische und partizipative Ansätze sind längst fester Bestandteil der Humangeographie, Sozi-ologie, Ethnologie sowie weiterer Kultur- und Sozialwissenschaften (z. B. Bauriedl et al. 2019; Castro Varela/Dhawan 2020; Go 2016; Kindon et al. 2007; Loomba 2015; Lossau 2012; Mukherjee 2017; Oren/Press 2019; von Unger 2014). In den letzten Dekaden haben sie damit nicht nur inhaltliche Fachdebatten geprägt. Durch sie hat sich der Blick auf Forschung selbst geändert: Sie stehen für eine kritische Auseinandersetzung mit der akademischen Wissensproduktion (vgl. Jazeel 2016; Müller 2021; Santos 2014; Schurr et al. 2020) sowie für ein Hinterfragen von Rollen und Positionalitäten der Forscher*innen im Besonderen (vgl. Haraway 1988; Kaltmeier/Corona Berkin 2012; Kapoor 2004; Rose 1997). Indem sie aufzeigen, dass Wissen situiert und stets Re-sultat bestehender Machtverhältnisse ist, haben sie Debatten befeuert, u. a. über die Verantwortung von Wissenschaft und Wissenschaftler*innen (z. B. Jazeel/McFarlane 2010), die Ausgestaltung von Projekten des Globalen Nordens in und mit dem Globalen Süden (z. B. Husseini de Araújo/Kersting 2012) sowie über die (Un-)Möglichkeiten einer stärkeren Teilhabe von marginalisierten Gruppen an der…

Mehr Lesen

CfC: Jahrestagung AK Geographische Handelsforschung

Call for Contributions  „Restrukturierung im Einzelhandel - Gegenwart und Zukunft“   Das bekannte Mantra „Handel ist Wandel“ scheint aktueller denn je. Gegenwärtig beschleunigen die globale Covid-19 Pandemie und staatlich angeordnete Lockdowns den Strukturwandel im Einzelhandel und bringen zeitgleich neue Chancen und Herausforderungen mit sich. Restrukturierungen sind geprägt durch die Zunahme von Online-Handel, die Konzentration von Marktmacht und zunehmende Filialisierung einerseits, sowie Veränderungen von Einkommensstrukturen, Einkaufs-, Freizeit- und Mobilitätsverhalten andererseits. Zeitgleich entstehen gänzlich neue Konzepte und Akteure, die technische und digitale Möglichkeiten nutzen, um Produzent*innen, Händler*innen und Kunden*innen (trans)lokal zu vernetzen und neue Geschäftsmodelle werden etabliert, die aktuelle Möglichkeitsfenster nutzen. Die Entwicklungen deuten auch darauf hin, dass nicht nur Einzelhändler*innen neue Strategien entwickeln müssen, sondern auch in Wissenschaft, Planung und Politik Fragen beantwortet sowie neue Konzepte erarbeitet werden müssen, um den Veränderungen in Handel und Konsum sowie ihren Standortstrukturen gerecht zu werden. Im Rahmen der digitalen Jahrestagung 2021 des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung sollen gegenwärtige Restrukturierungen, zukünftige Potentiale und Szenarien der Verflechtung von Einzelhandel, Konsumenten, Technologien und Raum diskutiert werden. Über den Themenschwerpunkt hinaus suchen wir auch aktuelle Beiträge zur geographischen Handelsforschung, die nicht unmittelbar zum Thema der Jahrestagung passen, aber neue Fragestellungen, Erkenntnisse, Praktiken oder Methoden in die handelsgeographische Diskussion einbringen.…

Mehr Lesen

Humangeographische Sommerschule 2021: Digitale Geographien

Digitale Raumproduktionen und Raumproduktionen des Digitalen 26. September – 1. Oktober 2021 (online aus Erlangen) Die neuere Sozial- und Kulturgeographie fragt danach, wie gesellschaftliche Räume produziert und transformiert werden. Die Beziehungen zwischen Raumproduktionen und Digitalisierung werden in der humangeographischen Sommerschule 2021 anhand zweier Dimensionen ausgeleuchtet. „Digitale Raumproduktion“ fragt, wie mit der digitalen Transformation gesellschaftliche Räume zunehmend auch digital produziert werden. Gleichzeitig wird das Digitale in bestimmten Weisen räumlich gestaltet: „Raumproduktionen des Digitalen“. In fünf Tagen bietet die Sommerschule in sechs thematischen Modulen Einblicke in das dynamische Feld der Digitalen Geographien: • Grundlagen der digitalen Transformation und (neue) Raumkonzepte des Digitalen • GIS und die digitale Modellierung von Raum • Politische Geographien der digitalen Stadt: Rationalitäten und Logiken im Regieren durch Digitalisierung • Politische Geographien der digitalen Zirkulation: Problematisierungen, Politiken und Strategien der Regierung von Digitalisierung • ICT4D & “digital development”: Digitalisierung als Entwicklungsstrategie? • Politische Ökologien der Digitalisierung Die Sommerschule richtet sich an fortgeschrittene Studierende und junge WissenschaftlerInnen aus Geographie und Nachbardisziplinen, die sich im dynamischen Feld einer Digitalen Geographie einarbeiten, vertiefen und vernetzen möchten. Organisiert wird die Sommerschule 2021 vom Team des DFG Wissenschaftsnetzes „Digitale Geographien“ und vor Ort in Erlangen von Masterstudierenden der Erlanger Kulturgeographie mit Finn Dammann…

Mehr Lesen

GeoWoche2021: Gesammelte Calls zu Vorträgen, Diskussionen, Keynotes, Sessions und Programm

Liebe Interessierte und Teilnehmer der GeoWoche 2021,   in dem unten angefügten PDF-Dokument finden Sie die gesammelten Calls die das GeoBüro in den vergangenen Tagen erreichten. Wir wünschen viel Spaß und hoffen auf eine rege Teilnahme.   Bis dahin alles Gute und bleiben Sie gesund! Mit besten Grüßen, Ihr GeoBüro ---------------------------- Gesammelte Calls (PDF) Vorläufiges Programm (PDF)

Mehr Lesen

Call: Geo-Woche 2021 zum Thema „Klimawandel, Pandemien und die Veränderung von Migrationssystemen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen“

Amelie Bernzen (Vechta) und Boris Braun (Köln) Fachsitzung: Klimawandel, Pandemien und die Veränderung von Migrationssystemen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen Etablierte livelihood-orientierte Migrationssysteme im Globalen Süden verändern sich derzeit unter dem Einfluss des Klimawandels und jüngst auch der Covid 19-Pandemie. Die Forschung zu den Zusammenhängen von Migration und Umweltveränderungen hat in den letzten Jahren einen schnellen Fortschritt erlebt, der neue Konzepte, Methoden und empirische Detaileinsichten hervorgebracht hat, wobei die jüngsten Pandemiebedingungen teilweise auch Neubewertungen notwendig machen. Die Fachsitzung soll mit vier Vorträgen von jeweils rund 20 Minuten Dauer den aktuellen Stand der Forschung zum Einfluss umweltbezogener und einschneidender gesamtgesell­schaft­licher Ereignisse auf die Veränderung von Migrations­prozessen bilanzieren. Es können sowohl empirische Fallbeispiele bzw. -studien präsentiert werden, als auch Beiträge, die zu neuen konzeptionellen Vorstellungen von Migration beitragen. Sowohl Vorträge mit primärem Bezug auf Klima- oder Umweltwandel also auch solche mit explizitem Pandemiebezug sind willkommen. Der regionale Fokus der Fachsitzung liegt auf Veränderungen bzw. Migrationsursachen in der Bevölkerung des Globalen Südens, aber selbst­verständ­lich können auch Migrationssysteme betrachtet werden, die den Globalen Norden (mit-)betreffen.   Wir laden ganz herzlich potentielle Referent*innen ein, ihre Vortragsvorschläge (auf Deutsch oder Englisch) einzureichen. Wir bitten Interessierte um einen Vortragstitel und eine Inhaltsangabe von 100 bis 200 Wörtern bis zum…

Mehr Lesen

Call for Abstracts: „Die Region. Eine Begriffserkundung“

Call for Abstracts für Beiträge zum Buch: „Die Region. Eine Begriffserkundung“ Idee und Zielsetzung des Buches Dem Begriff der Region wurde vor 25 Jahren eine besondere Konjunktur oder auch eine inflationäre Verwendung attestiert. Die Verwendungshäufigkeit ist seitdem wohl kaum zurückgegangen, weder in der Geographie und anderen Wissenschaftszweigen noch in der Praxis der räumlichen Entwicklung und Planung, in politischen Diskursen oder im allgemeinen öffentlichen Sprachgebrauch. So war jüngst u.a. auch im Zuge der COVID-19-Pandemie von Politiken der Regionalisierung und einer Bedeutungszunahme der regionalen Ebene die Rede. Gleichwohl scheinen die Debatten um den sehr unterschiedlich verwendeten Regionsbegriff weitgehend an Bedeutung verloren zu haben. Das Buchprojekt soll neue Denkanstöße zum Verständnis von „Region” geben, ohne jedoch eine generalisierende Begriffsbestimmung anzustreben. Mit dem Buch wollen wir vielmehr den Versuch unternehmen, uns den verschiedenen Schattierungen des Regionsbegriffs auf indirekte Weise zu nähern: „Die Region“ soll dabei als Begriff nicht für sich alleine stehen, sondern als Kompositum: in Form von Regionsbegriffen, die in der öffentlichen wie auch in der wissenschaftlichen Kommunikation und Praxis präsent sind, wie z.B. „Planungsregion“, „Untersuchungsregion“, „europäische Region“, „Identitätsregion“ oder „periphere Region“, in Form von funktionalen Regionsbegriffen wie „Industrieregion“, „Tourismusregion“ oder „Produktregion“ sowie auch mit Regionsbegriffen, die für Konzepte der Regionalentwicklung Verwendung finden,…

Mehr Lesen

Podcast zu sozialwissenschaftlichen Methoden mit Geograph:innen

Liebe Sozialforscherinnen, Sozialforscher und Geograph:innen, gerade in der qualitativen Forschung ist der Forschungsprozess keineswegs einheitlich und muss in jedem Projekt individuell entwickelt werden. Jedoch kann auf Grund der Zielsetzung wissenschaftlicher Journals nur selten ausführlich über den Weg von der Forschungsidee bis hin zum Ergebnis berichtet werden. Gerade die Nachwuchswissenschaftler:innen unter uns sind deshalb oft verunsichert und frustriert, wenn die Forschung nicht wie nach Lehrbuch läuft. Ich glaube aber nicht, dass jede:r (Nachwuchs-) Wissenschaftler:in diese negativen Emotionen mit seiner:ihrer Arbeit verbinden muss: Herzlich willkommen im Podcast Methoden:Koffer! Hier erzählen Forschende Geschichten, wie sie in ihrem Projekt zu ihrer Methode gekommen sind, was in der Anwendung gut geklappt hat, aber auch, welche Hindernisse einer lehrbuchartigen Anwendung im Wege standen und wie sie daraufhin die Methode ggf. sogar weiterentwickelt haben. Dabei besprechen wir, wie die Methode wissenschaftstheoretisch einzuordnen ist – damit die Hörer:innen lernen, wie sie ihre Methodenprobleme angehen können und ob sich die Methode für ihr Projekt vielleicht auch eignet! Der Podcast ist auf den üblichen Podcastplattformen zu hören, u.a. auf Spotify: https://open.spotify.com/show/1nzxqlEN2UHkhBsuBEt3ol . Auf www.methodenkoffer.info gibt es weitere Infos zum Ziel des Podcasts und den Podcast-Gästen. Erreichen kann man mich für den Podcast auf Twitter unter @MethodenK oder unter  podcastmethodenkoffer@gmail.com! Bisher…

Mehr Lesen

5. Jahrestagung zum Thema: Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse – Bericht –

Die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises Qualitative Methoden der Geographie und der raumsensiblen Sozial- und Kulturraumforschung des VGDH zum Thema Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse fand am 08.-09.März 2021 mit insgesamt 63 Teilnehmenden online statt. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr folgende Fragen: Welche Herausforderungen stellen sich bei der Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse? Wie gelingt eine nachvollziehbare Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse? Zu diesen Fragestellungen präsentierten Kristine Beurskens, Francis Harvey und Frank Meyer (IfL Leipzig) das DFG-Netzwerk Visualisieren qualitativer Daten in der raumbezogenen Kommunikation. Maren Zschach und Marco Schott (Deutsches Jugendinstitut) stellten ihre Strategien qualitativer Datenkommunikation in Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Jugendarbeit im ländlichen Raum. Darstellung empirischer Forschungsergebnisse und deren Typisierung vor. Einen visuellen Fokus der qualitativen Datenpräsentation und -kommunikation legten folgende Vorträge: Diana Lucas-Drogan (TU Braunschweig) Kritisch – performatives Aufzeichnen. Prozess des qualitativ-räumlichen Forschens in der räumlich bezogenen Aufzeichnung, Daniel Zwangsleitner (TU München) Mappingstrategien der Situationsanalyse. Verständnis und Kommunikation von interdisziplinären Planungsprozessen, Maria Rammelmeier (Uni Hannover) Engagement für lebendige Regionen. Egozentrierte Netzwerkkarten in der Regionalentwicklung, Krisztina Konya (Uni Bochum) Raum und Interaktion. Kartographische Mittel und Bildaufnahmen zur qualitativen Darstellung des Warteverhaltens. Neben diesen Vorträgen zum Schwerpunktthema erfolgten Vorträge im Rahmen des…

Mehr Lesen

IGU 100th anniversary congress: Paris from July 18th to July 22th 2022

Dear colleagues, It is our pleasure, on behalf of the organizing committee, to announce the opening of the IGU 100th anniversary congress website. This exceptional congress, organized by the International Geographical Union and the French National Geography Committee, will be held in Paris from July 18th to July 22th 2022. Around the theme "Time for Geographers", the congress will mark the 100th anniversary of the International Geographical Union. Dates: 18th to 22th July 2022 Location: Paris Theme: Time for Geographers Website: https://www.ugiparis2022.org/index.php?langue=en&onglet=4 Everything you need to know is on the congress website: information about the congress scientific objectives and key dates for registration, session submission and abstract submission. Timeline:  Sessions submission: March-July 2021 Abstract submission: September-November 2021 Feel free to share this invitation in your networks. We look forward to seeing you in Paris in July 2022, The local organization committee Version Française Annonce congrès UGI Paris 2022 - 18 au 22 juillet 2022 Chères collègues, Chers collègues, Nous avons le plaisir de vous annoncer l’ouverture du site internet du 100e congrès de l’Union Géographique Internationale. Ce congrès exceptionnel, organisé par l’Union Géographique Internationale et le Comité National Français de Géographie, se tiendra à Paris du 18 au 22 juillet 2022. Il marquera le…

Mehr Lesen
An den Anfang scrollen
Suche