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5. Jahrestagung zum Thema: Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse – Bericht –

Die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises Qualitative Methoden der Geographie und der raumsensiblen Sozial- und Kulturraumforschung des VGDH zum Thema Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse fand am 08.-09.März 2021 mit insgesamt 63 Teilnehmenden online statt.

Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr folgende Fragen: Welche Herausforderungen stellen sich bei der Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse? Wie gelingt eine nachvollziehbare Präsentation und Kommunikation qualitativer Daten und Forschungsergebnisse?

Zu diesen Fragestellungen präsentierten Kristine Beurskens, Francis Harvey und Frank Meyer (IfL Leipzig) das DFG-Netzwerk Visualisieren qualitativer Daten in der raumbezogenen Kommunikation. Maren Zschach und Marco Schott (Deutsches Jugendinstitut) stellten ihre Strategien qualitativer Datenkommunikation in Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Jugendarbeit im ländlichen Raum. Darstellung empirischer Forschungsergebnisse und deren Typisierung vor. Einen visuellen Fokus der qualitativen Datenpräsentation und -kommunikation legten folgende Vorträge: Diana Lucas-Drogan (TU Braunschweig) Kritisch – performatives Aufzeichnen. Prozess des qualitativ-räumlichen Forschens in der räumlich bezogenen Aufzeichnung, Daniel Zwangsleitner (TU München) Mappingstrategien der Situationsanalyse. Verständnis und Kommunikation von interdisziplinären Planungsprozessen, Maria Rammelmeier (Uni Hannover) Engagement für lebendige Regionen. Egozentrierte Netzwerkkarten in der Regionalentwicklung, Krisztina Konya (Uni Bochum) Raum und Interaktion. Kartographische Mittel und Bildaufnahmen zur qualitativen Darstellung des Warteverhaltens.

Neben diesen Vorträgen zum Schwerpunktthema erfolgten Vorträge im Rahmen des slots Freie Themen, die einen Einblick in die methodische Vielfalt und interdisziplinäre Anwendbarkeit qualitativer Methoden zeigen: Dilek İkiz-Akıncı, Laura Behrmann (DZHW Hannover) Textuelle Performanz in Zeitschriftartikeln am Beispiel der qualitativen Hochschulforschung, Christian Hanser (University of Edinburgh/Europa-Universität Flensburg Öffentliche Kommunikation als Ausgangspunkt einer aufsuchenden Forschungspraxis. Public Engagement durch ‚non-specialist‘ storytelling im mobilen Tiny House, Henriette Bertram, Johanna Niesen (Uni Kassel) Basteln, Matschen und Toben während der „Corona-Krise“: Datenerhebung und -auswertung mit narrativen Landkarten. Kassandra Löffler (Uni Weimar) Architektonische Strategien für einen kostengünstigen Wohnungsneubau. Evaluationsanalyse von Architekturwettbewerben, Marcus van Reimersdahl (TU Dresden) Die Konstruktion von Authentizität. Eigendynamiken qualitativer Präsentationen in der Architektur.

Darüber hinaus fanden ein Workshop zur Anonymisierung in qualitativen Forschungsarbeiten von Cosima Werner (Uni Heidelberg) und Frank Meyer (TU Dresden) sowie zwei work-in-progress Workshops statt, in denen PhD-Studierende ihr Forschungsprojekt zur Diskussion stellen und Expertisen einholen konnten: Tamara Schwertel (Uni Mainz) Technologien, Raum und Krankheiten und Anja Neubauer-Betz (Uni Vechta) Die Koproduktion dörflicher Daseinsvorsorge von und für junge(n) Menschen zur Diskussion.

Die 6. Jahrestagung des Arbeitskreises findet vom 07.-08.März 2022 in Goslar mit dem Schwerpunktthema „Auswertung von Daten jenseits der Qualitativen Inhaltsanalyse“ statt. Beitragsvorschläge im Umfang von 2000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 01. Januar 2022 per E-Mail an anna-lisa.mueller@uni-osnabrueck.de eingereicht werden.

TERMIN / ORT 07./08. März 2022 Tagungshaus Haus am Steinberg (Goslar) / ANMELDESCHLUSS 1. Feb. 2022 / KONTAKT Anna-Lisa Müller, anna-lisa.mueller@uni-osnabrueck.de / TAGUNGSBEITRAG Die Kosten für Übernachtung, Vollverpflegung und Tagungsmaterialien betragen 120€.

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