Workshop „Visualität und visuelle Methoden in der Geographie“, 6.-7. September in Goslar

Workshop „Visualität und visuelle Methoden in der Geographie“, 6.-7. September in Goslar

08.08.2018

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Visualität ist in der Geographie ein wichtiges Thema: Karten, Modelle, Grafiken, Pläne und fotografische Dokumentationen sind Daten, die einerseits im Forschungsprozess erhoben werden, andererseits als Produkte geographischer Praxis die Vorstellungen von der Welt prägen. Zudem dienen sie in der schulischen und universitären Lehre der Wissensvermittlung und der Diskussion über diese Formen der Wissensvermittlung und -darstellung. Daher stellt sich die Frage: Wie gehen qualitative Methoden mit diesen Daten um? Welche Erhebungs- und Auswertungsmethoden liegen mit Blick auf Visualität vor oder können entwickelt werden? Welche visuellen Methoden der Darstellung lassen sich finden, die die textzentrierten Formen der Ergebnispräsentation in konstruktiver Weise aufbrechen? Diesen und weiteren damit verbundenen Fragen werden wir im Workshop nachgehen. Die Beiträge können so-wohl die Anwendung als auch die Konzeption und Entwicklung neuer/modifizierter Methoden zum Gegenstand haben. Ebenso sind sowohl methodologische Beiträge als auch Ergebnispräsentationen empirischer Forschungen erwünscht.

 

Beitragsvorschläge im Umfang von 2000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 15. August 2018 per E-Mail an anna-lisa.mueller@uni-bremen.de eingereicht werden. Eine Rückmeldung erfolgt bis zum 20. August 2018. Der Workshop findet vom 6.-7.9.2018 im Tagungshaus Haus am Steinberg in Goslar statt. Die  Kosten  für  Übernachtung,  Vollverpflegung und  Tagungsmaterialien  betragen 100€.

 

Programm Donnerstag, 6.9.2018

12.00 Ankunft und Mittagessen im Tagungshaus

13.30 Begrüßung (Anna-Lisa Müller und Jeannine Wintzer)

13.50 Die Altstadt von Goslar aus der Perspektive Jugendlicher Weltkulturerbe erfahren mittels Reflexiver Fotografie, Verena Röll, Leibniz Universität Hannover

14.30 Fotos als Dokumente gelebter Raumkonstruktionen. Versuch einer Analyse des Unbewussten am Beispiel

von Grün im städtischen Alltag, Jana Kühl, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

15.30 Exkursion zum Forschungsprojekt in Goslar Verena Röll, Leibniz Universität Hannover

17.45 Zusammenführung des 1.Tages

19.00 Mitgliederversammlung AK Qualitative Methoden in der Geographie

 

Programm Freitag, 7.9.2018

7.30 Frühstück im Tagungshaus

9.00 Die Photo-Elizitation als Zugang zu affektiven und alltäglichen Aspekten von sicherheitskonnotiertem

Raumwissen, Anthony Miro Born et al., Humboldt-Universität zu Berlin

9.40 (Reflexive) Fotografie autoethnografisch denken? Ausschnitte (m)einer Feldforschung in Detroit, MI, USA, Nora Küttel, Westfälische Wilhelms-Universität Münster,

10.40 Das Soziale im Raum sehen – zur partizipativen Triangulation fotografisch initiierter Perspektiven, Björn Sedlak, Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst

11.20 Visualisierungen qualitativer Forschungsergebnisse – ein Thema für die deutschsprachige Geographie, Kristine Beurskens, Leibniz-Institut für Länderkunde

12.00 Zusammenführung und Ausblick

Bis 13.30 Gelegenheit zum Mittagessen im Tagungshaus

 

Veranstaltungsankündigung (PDF)