Prof. Dr. Andreas Dittmann

Prof. Dr. Andreas Dittmann

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Dittmann absolvierte ein Doppelstudium an den Universitäten in Marburg und Frankfurt im Fach Geographie, mit den Nebenfächern Ethnologie und Geologie sowie in Ethnologie, mit den Nebenfächern Afrikanistik und Religionsgeschichte. 1987 erfolgte die Diplomarbeit über ein physisch-geographisches Thema der ägyptischen Eastern Desert und 1989 die Promotion in Ethnologie zu einem kulturvergleichenden Thema. Die Habilitation in Humangeographie beschäftigte sich mit Zentrum-Peripherie-Modellen im Karakorum-Gebirge Nordpakistans. Am Geographischen Institut der Universität Bonn war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Wissenschaftlicher Assistent und Wissenschaftlicher Angestellter und ist seit 2007 Inhaber der Professur für „Anthropogeographie und Geographische Entwicklungs-forschung“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit dem Wiederaufbau kriegszerstörter Städte in Syrien, der Einrichtung von Geoparks und Geotourismus in Iran, in Georgien und in Namibia sowie mit indigenen Wahrnehmungen des Klimawandels im Südlichen Afrika. Nach der Fertigstellung des „National Atlas of Afghanistan“ steht derzeit der geplante „National Atlas of Georgia“ im Vordergrund. Andreas Dittmann ist Delegierter der DGfG (= Deutsche Gesellschaft für Geographie) in der GeoUnion, Präsident der „Deutsch-Afghanischen Universitäts-Gesellschaft“ (DAUG), Mitglied im Wiss. Beirat des Nationalen Deutschen Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus, Herausgeber des „Geographischen Taschenbuches“ und Mitherausgeber der „Erdkunde – Archive for Scientic Geography“. Als Mitbegründer des GeoBüros (zusammen mit E. Ehlers, F. Kraas und W. Schmiedecken) konnte er bereits einige Erfahrungen in der Arbeit mit und für den VGDH (Verband für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen) von 1990 bis 2014 sammeln. Bis zur Wahl zum 1. Vorsitzenden des VGDH war er vier Jahre lang Obmann der Geographischen Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz (GeoGes).