PD Dr. Carsten Butsch

PD Dr. Carsten Butsch

Carsten Butsch arbeitet seit 2006 am Geographischen Institut der Universität zu Köln als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im Rahmen seiner Promotion (2007-2011) hat er sich dort mit urbaner Gesundheit in Indien beschäftigt. Sein erstes Projekt als PostDoc thematisierte den Umgang mit Risiken in Megastädten der Schwellenländer, mit den konkreten Fallbeispielen Mumbai und Jakarta. Parallel dazu war Herr Butsch einer der federführenden Organisatoren des IGC 2012. Bis zum Beginn seines laufenden Habilitationsprojekts (2015 bis heute) war er als persönlicher Referent von Frauke Kraas beim WBGU tätig (2013-2014). Im Rahmen seines DFG-Projekts (eigene Stelle) arbeitet er derzeit zu indischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

Seit 2011 ist er Sprecher des AK Südasien der DGfG, seit 2013 Vorsitzender der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln, seit 2016 Sprecher des Arbeitskreises Medizinische Geographie und Schriftführer des Vereins zur Förderung der Geographischen Gesundheitsforschung.

Gern würde er die Initiative des vorhergehenden Vorstandes zu Schnittstellenthemen innerhalb der Geographie aufgreifen/begleiten. Ein Thema, dass Herr Butsch zur Diskussion stellen möchte, ist der Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen. Dieses hat zwei Dimensionen: (1) die im Wandel befindliche Publikationskultur: Wie gehen wir als Fach mit einer zunehmend ökonomisierten Publikationskultur um, in der die wissenschaftliche Leistung vermeintlich über Impact-Punkte vermessen werden kann? (2) die Kommunikation von Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit: „Wie können Geographinnen und Geographen besser vermitteln, dass ihre Arbeit eine hohe gesellschaftliche Relevanz hat?“ Gern wird er dazu beitragen, die Strukturen des VGDH behutsam zu modernisieren und z.B. die Umstellung des WiWo in eine Datenbank begleiten.