Mitgliederumfrage

Mitgliederumfrage

25.09.2017

Liebe VGDH-Mitglieder,
 
im Bewusstsein, dass forschungsethischen Fragen nicht nur im Rahmen internationaler Verbundprojekte, sondern auch auf Seiten wichtiger nationaler und internationaler Drittmittelgeber wie der DFG, der EU, dem BMBF eine immer größere Bedeutung beigemessen wird, beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit mit der Frage, welche Rolle ethischen Fragestellungen im Rahmen geographischer Forschung und Lehre zukommt.
 
Während in anderen Fächern (z. B. Soziologie, Medizin) seit langem diskutiert wird, welche ethischen Implikationen empirische Forschung hat, fristen derartige Fragestellungen in der Geographie bislang häufig noch ein Schattendasein. Dies mag daran liegen, dass viele derartiger Fragen disziplinübergreifend relevant erscheinen und daher möglicherweise nicht unmittelbar nach einer humangeographischen Forschungsethik sui generis verlangen. Gleichzeitig legen aber die Eigenheiten unserer Disziplin eine vertiefte Auseinandersetzung mit ebensolchen Fragen innerhalb unseres Faches nahe.
 
Um mehr über die Relevanz forschungsethischer Aspekte im Rahmen geographischer Forschung zu erfahren, haben wir einen Online-Fragebogen konzipiert, der sich explizit sowohl an Human- als auch an Physische Geograph(inne)n richtet, die im VGDH organisiert sind. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unser Anliegen, mehr über die Relevanz forschungsethischer Aspekte in der Geographie zu erfahren, durch Ihre Teilnahme an der Befragung unterstützen würden.
 
Die Befragung beginnt ab sofort und läuft bis zum 31. Oktober 2017 unter folgendem Link: https://www.soscisurvey.de/researchethics/
 
Die Teilnahme dauert ungefähr 15 Minuten. Die Erhebung der Daten erfolgt anonym. Darüber hinaus werden diese nicht an Dritte weitergegeben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen und/oder Kritik an unseren Überlegungen bzw. der Erhebung haben, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns dies per E-Mail mitteilen könnten.
 
Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns bereits heute!
 
Mit den besten Wünschen
 
Dr. Susann Schäfer (Jena), Prof. Dr. Sebastian Henn (Jena) und Dr. Judith Miggelbrink (Leipzig)