Leibniz debattiert – Sebastian Lentz trifft Rosa Loy

Leibniz debattiert – Sebastian Lentz trifft Rosa Loy

20.04.2016

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Am 22. April 2016, 18-20 Uhr debattieren der Geograph Sebastian Lentz und die Künstlerin Rosa Loy über das Thema ‘Bleiben wir doch einfach hier! Leben in Leipzig’

 

Ort der Veranstaltung: Universität Leipzig, Campus Augustusplatz, Hörsaalgebäude, Hörsaal 9, Augustusplatz 10, 04109 Leipzig

 

Leipzig scheinen seit Jahren die Bewohner zuzufliegen. Die Stadt ist zuletzt um jährlich 10.000 Einwohner gewachsen. In wenigen Jahren wird sie mehr als 600.000 Menschen zählen. Leipzig ist damit eine der dynamischsten Städte Deutschlands. Es ist attraktiv für Studenten, junge Familien und Künstler aus aller Welt. Was hat die Stadt richtig gemacht? Und wo liegen die Kehrseiten des Aufschwungs? Darüber diskutieren die Malerin Rosa Loy und der Humangeograph Sebastian Lentz. Im Mittelpunkt des Gesprächs soll dabei die Entwicklung der Stadt seit der Wende stehen. Wie wurde sie möglich und was hat der Hype um die Stadt für Auswirkungen? Es moderiert die Journalistin Claudia Euen.

 

Rosa Loy ist Malerin und wird der Neuen Leipziger Schule zugeordnet. Sie fühlt sich durch den reichen kulturellen und künstlerischen Humus der Mitteldeutschen Landschaft genährt und inspiriert. In ihren Bildern findet man die Landschaft und Flora ihrer Heimat wieder.

Sebastian Lentz, gebürtig in Trier, ist Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde und seit 2003 zugleich Professor für Regionale Geographie an der Universität Leipzig. Er erforscht die Wechselwirkungen zwischen Menschen und dem von ihnen bewohnten Raum und beschäftigt sich unter anderem mit Leipzigs Wandel, der für ihn vor allem durch die Freiräume in der Nachwendezeit möglich wurde.

 

Weitere Informationen:

 

Einladung zur Veranstaltung

 

Link: Leibniz-Jahr 2016 – beste Welten