Jahrestagung des AK Ländlicher Raum: Europäische Peripherien zwischen Stagnation und Aufbruch

Jahrestagung des AK Ländlicher Raum: Europäische Peripherien zwischen Stagnation und Aufbruch

08.05.2014

, ,

Europäische Peripherien zwischen Stagnation und Aufbruch
Jahrestagung des Arbeitskreises Ländlicher Raum in der
Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG)
13. – 15. November 2014, Oldenburg

Call for papers

Ländliche Peripherien stellen seit jeher eine klassische Problemkategorie für Geographie und Raumordnung dar. Vielfach galten und gelten sie nach wie vor als „Restgröße“ der Raumentwicklung in Europa. Nachteile aus der geographischen Lage, ökonomische Entwicklungshindernisse, Abwanderung und starke Alterung, aber auch anhaltende politische Abhängigkeit und Fremdbestimmung stellen typische Problembereiche peripherer Regionen dar, wie sie anhand verschiedener Beispiele europaweit deutlich werden. Während sich im Zuge der fortschreitenden Globalisierungstendenzen die Situation vieler Peripherien in den letzten Dekaden noch verschlechtert hat, erfahren andere klassische Peripherräume eine überraschende Renaissance. Ihre ökonomische, soziale und politische Reaktivierung verdankt sich verschiedenen Umständen: Die Identifizierung und Inwertsetzung geeigneter endogenen Potenziale, die stärkere Partizipation der Betroffenen vor Ort oder die Ausgestaltung tragfähiger Governance-Strukturen zur Steuerung der Entwicklungsprozesse stellen nur einige der zu beobachtenden Faktoren dar, die die Wiederbelebung und Neupositionierung ländlicher Räume in Europa erklären helfen.

Im Rahmen der Jahrestagung sollen sowohl theoretische Erklärungsansätze für die Krise und Reaktivierung europäischer Peripherien, konzeptionelle Beiträge zur Ausgestaltung politischer Handlungsansätze (z.B. der Regionalpolitik) als auch Einzelfall- oder vergleichende Studien zur Entwicklung ländlicher Peripherien in Europa (einschließlich von „best“, „good“ oder „poor practices“) präsentiert und diskutiert werden. Die Einladung wird dabei bewusst „offen“ gestaltet, um es möglichst vielen InteressentInnen zu erlauben sich mit ihren Beiträgen unter dem Dach der Veranstaltung zu versammeln.

Neben etablierten KollegInnen sind ausdrücklich auch NachwuchswissenschaftlerInnen einschließlich DoktorandInnen aufgefordert, Fachbeiträge zu der Tagung beizusteuern.

Die Fachtagung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Jean Monnet Chair „Europäisierung und nachhaltige Raumentwicklung“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Bestandteil der Fachtagung werden auch mehrere Keynote-Vorträge sowie eine Tagesexkursion zur Entwicklung ländlicher Peripherien im nordwestdeutschen Raum sein.

InteressentInnen senden bitte bis zum 30. August 2014 einen Abstract mit nicht mehr als 2.000 Zeichen an

E-Mail: Mona.Kuhnigk1@uni-oldenburg.de

Der Teilnahmebeitrag für die Tagung beträgt 25,- €. DoktorandInnen, Studierende und Arbeitslose zahlen einen ermäßigten Beitrag von 15,- €.

 

 

 

Kontakt für weitergehende Auskünfte zur Veranstaltung:

Prof. Dr. Ingo Mose

E-Mail: Ingo.Mose@uni-oldenburg.de

Weitere Informationen:

www.uni-oldenburg/geo/

www.uni-muenster.de/AKLaendlicherRaum/