Einladung zum Werkstattgespräch: Smart City und Stadtverkehr: Welchen Zukunftstyp streben wir an?

Einladung zum Werkstattgespräch: Smart City und Stadtverkehr: Welchen Zukunftstyp streben wir an?

20.02.2017

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Was: Einladung zum Werkstattgespräch: Smart City und Stadtverkehr: Welchen Zukunftstyp streben wir an?

Wann: 05. April 2017

Wo: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

 

Die Welt der Mobilität ändert sich rasant – keine Woche vergeht, ohne dass eine neue technologische Verkehrsinnovation erscheint: Sei es das autonome Fahren, seien es elektromobile Antriebstechniken oder sogar individuelle Luftfahrzeuge. Daneben ändern sich auch Nutzungsmuster, gerade in den großen Städten: Umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad und ÖPNV gewinnen an Bedeutung, unterschiedliche Verkehrsmittel werden flexibler eingesetzt und geteilt. Und die immer stärker zunehmende Digitalisierung lässt in allen Mobilitätsbereichen noch viele revolutionäre Innovationen erwarten.

 

Die Mobilitätswelt ist in Bewegung – aber in welche Richtung? Werden wir uns in 30 oder gar 50 Jahren grundsätzlich anders in unseren Städten fortbewegen? Etwa gemeinschaftlicher und weniger? Oder – dank voll-autonomer Fahrzeuge und umweltfreundlicher elek-tromobiler Antriebe ohne schlechtes Gewissen – individueller und mehr? Und welche Wechselwirkungen werden diese Verkehrs-systeme mit Struktur und Gestalt unserer Städte haben?

Diesen und anderen Fragen zukünftiger Mobilität widmet sich das Werkstattgespräch „Smart City und Stadtverkehr : Welchen Zukunftstyp streben wir an?“. Auf Basis heute bereits absehbarer Trends und Möglichkeiten wollen wir unterschiedliche Entwicklungspfade entwerfen.

Während der Vormittag der Vorstellung ausgewählter Einzelaspekte zukünftiger städtischer Mobilitätssysteme gewidmet ist, soll der Nachmittag der kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ausprägungen
von Zukunft dienen. Dies geschieht durch die intensive Diskussion in Arbeitsgruppen, in denen je einer von sechs unterschiedlichen Zukunftstypen zur Diskussion gestellt wird:

    • Weiter so: Optimierung des Bestehenden
    • Vernetzung: Implementierung eines neuen Systems
    • Verdichtung: Innovation durch Konkurrenz
    • Entschleunigung: Energieeinsparung durch Verzicht
    • Virtualisierung: Entmaterialisierung durch Digitalisierung
    • Cradle-to-Cradle: Effizienzsteigerung durch Kreislaufwirtschaft

 

Diese Zukunftstypen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, Voraussetzungen, Akteurskonstellationen und in ihrer Stadtgestalt. Und selbstverständlich lebt es sich unterschiedlich in ihnen.

In jeder Arbeitsgruppe stellen wir Ihnen jeweils einen Zukunftstyp vor. Und dann sind Sie gefragt: Ist der Zukunftstyp in sich stimmig? Haben wir etwas vergessen? Ist er überhaupt erstrebenswert?Was müsste von Seiten der Kommunen getan werden, um auf eine Realisierung zuzusteuern?

Wirken Sie bei der Ausgestaltung all dieser Aspekte mit!

 

Flyer (PDF)