Philipps Universität Marburg: Postdoc

Von: geobuero koeln

30.11.2017

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Am Fachbereich Geographie, AG Bodengeographie und Hydrogeographie, Prof. Dr. Christian Opp, ist zum 01.04.2018 befristet bis 31.03.2020, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, die Teilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters

(Postdoktorandin / Postdoktorand)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Bei erfolgreicher Einwerbung von Projektmitteln besteht die Möglichkeit der Aufstockung auf eine Vollzeitstelle.
Zu den Aufgaben gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre sowie die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung. Hauptschwerpunkt in der Lehre umfasst Bereiche der Bodengeographie und Geoarchäologie. In der Forschung im Rahmen der AG Prof. Opp sollen Phospho-ranalysen (chemische und räumliche Phosphordynamiken in Böden, Phosphor als Indikator für die aktuelle und vergangene Bodennutzung) im landschaftlichen Zusammenhang durchgeführt werden.
Es handelt sich um eine befristet zu besetzende Qualifikationsstelle zum Erwerb weiterer wissenschaftlicher Kompetenzen (z. B. Vorbereitung auf eine nachfolgende Qualifikationsphase). Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.
Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar), die Promotion in Geographie mit mindestens sehr gutem Abschluss sowie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Bodengeographie/Geoarchäologie. Erwartet werden Phosphorrelevante Forschungserfahrungen, insbesondere zur Phosphordynamik in Böden, ausgewiesene Me-thodenerfahrungen bei Bodenstandardanalysen im Gelände und Labor sowie in der Phosphoranalytik. ICP-MS-Analyseerfahrungen sind wünschenswert. Durch Publikationen nachweisbare Erfahrungen aus geoarchäologischen Untersuchungen (prähistorische und historische Bodenveränderungen) in Hessen u. a. Bundesländern sind von Vorteil. Die einzustellende Person sollte außerdem bereit sein, an bodengeographisch-geoarchäologischen Untersuchungen im Ausland mitzuwirken bzw. diesbezügliche Forschungsanträge vorzubereiten.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Wir bitten darum, Bewerbungsunterlagen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15.12.2017 unter Angabe der Kennziffer fb19-0015-wmz-2017 an in einer PDF-Datei an opp@staff.uni-marburg.de oder an den Fachbereich Geographie der Philipps-Universität Marburg, Deutschhausstr. 10, 35032 Marburg zu senden.

Stellenausschreibung (PDF)

Eckdaten