CfP Wissenschaft und Öffentlichkeit verbinden

CfP Wissenschaft und Öffentlichkeit verbinden

16.10.2015

,

Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase mit Ideen für zeitgemäße Wissensvermittlung gesucht

 

Sie verstehen sich als Nachwuchswissenschaftler_in und wollen Ihr Forschungsprojekt auf eine neue Art, die über den frontalen Vortrag hinausgeht, präsentieren? Sie könnten sich vorstellen, Ihre Projektergebnisse z.B. in einen informativen Kurzfilm zu verpacken? Sie haben Ideen für eine alternative Form einer Exkursion? Aus Ihrer Forschung ließe sich eine digitale Anwendung, zum Beispiel eine App entwickeln? Oder haben Sie noch andere Ideen, wie Wissenstransfer in der Geographie im 21. Jahrhundert aussehen könnte?

 

Dann bewerben Sie sich für die Teilnahme an der Pilotprojekt-Entwicklung „Neue Vermittlungsräume“.

 

Worum geht es?

Im Projekt „Neue Vermittlungsräume“ möchten wir Wissenstransfer fördern und Wissenschaftler_innen darin unterstützen, Erkenntnisse aus der raumwissenschaftlichen bzw. geographischen Grundlagenforschung mit zeitgemäßen Methoden an die Öffentlichkeit zu vermitteln. Dabei treffen Sie als motivierte_r Nachwuchswissenschaftler_in mit frischen Ideen auf bereits bestehende Strukturen der Wissensvermittlung: In der Geographie sind das traditionell z.B. die Geographischen Gesellschaften.

Wir unterstützen maximal 4 Nachwuchswissenschaftler_innen in ihrem Vorhaben, ihr Forschungsprojekt aus der Grundlagenforschung an die außerwissenschaftliche Öffentlichkeit zu vermitteln. Gemeinsam mit Vertreter_innen der Geographischen Gesellschaften entwerfen Sie ein Konzept für ein Pilotprojekt, das Ihr Forschungsthema zeitgemäß und attraktiv vermittelt. Das Pilotprojekt wird im nächsten halben Jahr umgesetzt und im Rahmen einer oder mehrerer Veranstaltungen der Geographischen Gesellschaften präsentiert.

 

Was bieten wir?

Das Projekt „Neue Vermittlungsräume“ am Leibniz-Institut für Länderkunde schafft die Rahmenbedingungen (gemeinsame Workshops und Arbeitstreffen), stellt Ressourcen zu Verfügung (darunter Ihre Reisekosten, ggf. Kosten für technische Auftragsarbeiten) und begleitet den Prozess. Je nach Ihren individuellen Wünschen unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung der Pilotprojekte.

 

Was sollten Sie mitbringen?

Sie sind Wissenschaftler_in in der Qualifikationsphase und schreiben an Ihrer Dissertation oder Habilitationsschrift. Sie arbeiten an einem Thema der Grundlagenforschung in einem (bestenfalls drittmittelgeförderten) Projekt in der Geographie (Human- sowie physische Geographie) oder den Raumwissenschaften und möchten Ihr Forschungsthema auf zeitgemäßen Wegen vermitteln. Sie sind bereit, in Kooperation mit Vertreter_innen der Geographischen Gesellschaften neue Formate zu entwickeln, an Workshops und Arbeitstreffen teilzunehmen und Ihren Lernprozess zu dokumentieren.

 

Bewerben Sie sich!

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, schicken Sie uns eine Bewerbung mit der Beschreibung Ihres Forschungsprojektes und einigen Sätzen zu Ihrer Person (Name, Hochschule/Institution, Erfahrungen im Wissenstransfer, Motivation) – eine Seite, gerne stichpunktartig – oder rufen Sie uns an und kommen mit uns ins Gespräch. Senden Sie Ihre Bewerbung mit dem Betreff „Neue Vermittlungsräume“ bis zum 30. Oktober 2015 an vr@ifl-leipzig.de oder Leibniz-Institut für Länderkunde, Schongauerstraße 9, 04328 Leipzig z.Hd. von Jörg Kosinski (Tel.: +49 341 600 55-182) und Verena Ott (Tel.: +49 341 600 55-184). Weitere Informationen finden Sie unter ifl-leipzig.de.

Merken Sie sich bitte bereits diesen Termin vor: Am 7. November 2015 findet gemeinsam mit interessierten Vertreter_innen Geographischer Gesellschaften ein Workshop statt, bei dem Sie Ihr Forschungsprojekt vorstellen und eine Konzeption für ein Vermittlungsformat entwerfen werden.

 

 

Titel: Neue Vermittlungsräume zwischen Wissenschaft und Praxis in den Sozial- und Raumwissenschaften. Neue Vermittlungsräume in Geographie und Raumwissenschaften – Neue Medien und intergenerationelles Lernen  Bearbeitung: Sebastian Lentz, Jana Moser, Jörg Kosinski, Verena Ott (Leibniz-Institut für Länderkunde) Kooperationspartner: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Praxispartner: Geographische Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz Laufzeit: 02/2014–01/2017 Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Weitere Informationen: www.ifl-leipzig.de

 

Call for Participation (PDF)