5. Pegasus-Jahrestagung: Integrierte Mobilitätsforschung – Herausforderungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit

5. Pegasus-Jahrestagung: Integrierte Mobilitätsforschung – Herausforderungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit

05.04.2014

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Call for Papers

5. Pegasus-Jahrestagung, 10. und 11. Oktober 2014, KIT Karlsruhe

Integrierte Mobilitätsforschung –
Herausforderungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit

Mobilitätsforschung beschäftigt sich nicht nur mit der Bewegung von Menschen im Raum, sondern analysiert darüber hinaus auch deren Rahmenbedingungen, Hintergründe, Trends und / oder damit verbundene Technologien. Sie bewegt sich damit im Schnittfeld verschiedener Disziplinen wie z.B. Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Wirtschafts-, Kultur- oder Medienwissenschaften, Verkehrs- und Raumplanung sowie Ingenieurs- und Umweltwissenschaften. Jede dieser Disziplinen bringt dabei nicht nur ihre eigene Sicht auf die jeweiligen Herausforderungen und Lösungsansätze mit, sondern in aller Regel auch einen eigenen Methodenkatalog, um die für sie wichtigen Fragen zu beantworten. Hierbei gibt es Überlappungen, ebenso wie Widersprüchlichkeiten hinsichtlich der Einordnung von Methoden in Bezug auf die zu Grunde gelegten Theorien oder der zu erwartenden Ergebnisse.

Vor diesem Hintergrund widmet sich die 5. Pegasus Jahrestagung den Herausforderungen und Möglichkeiten, die verschiedene empirische Methoden in der Mobilitätsforschung mit sich bringen. Mit einem speziellen Augenmerk auf den interdisziplinären Charakter der Mobilitätsforschung möchten wir mit Euch diese Methodenvielfalt der Datenerhebung und -analyse reflektieren und diskutieren. Welche Methoden (und zugrunde liegenden Theorien) der Mobilitätsforschung wendet Ihr in Eurem Forschungsvorhaben an? Welche Ziele verfolgt Ihr dabei? Welche Methoden eignen sich für welche Fragestellungen? Und darüber hinaus: Welche Erfahrungen habt Ihr in der Praxis mit interdisziplinären Forschungsvorhaben zum Thema Mobilität und Verkehr gemacht? Ganz explizit sollen dabei auch Widersprüche, Grenzen und weitere Probleme in den Blick genommen werden. Zur Beantwortung dieser Fragen sollen Beiträge fall- und praxisorientiert dargestellt sowie einzelne Entscheidungs- und Arbeitsprozesse reflektiert werden.

Dieser Call wendet sich dabei nicht nur an (Nachwuchs-)wissenschaftlerinnen und – wissenschaftler, sondern auch an Interessierte aus der Praxis, die von Projekten im Bereich der integrierten Mobilitätsplanung berichten möchten. Hier könnte bspw. thematisiert werden, wie sich die Ideengenerierung, die Akquise, die Integration verschiedener Akteure oder andere Herausforderungen in Praxisprojekten gestalten.

Die Beiträge können als klassische Präsentation, als Mobilitätscafé oder als Poster eingereicht werden.

a) Klassische Präsentation:

Ihr habt 15 bis 20 Minuten Zeit, Euer Forschungsprojekt vorzustellen – diese Präsentationsform erinnert wohl am ehesten an einen klassischen Konferenzbeitrag, allerdings muss Euer Projekt dafür nicht abgeschlossen sein. Da PEGASUS viel Wert auf Austausch legt und Ihr damit von konstruktivem Feedback gerade für laufende Arbeiten profitieren könnt, sind anschließend 20 bis 25 Minuten für eine Diskussion eingeplant. Wenn Ihr Euch für diese Präsentationsform entscheidet, schickt uns bitte einen Abstract mit ca. 300-500 Wörtern zu Eurem Vorhaben.

b) Poster und Kurzvortrag:

Wir freuen uns über kreative Poster zu Euren Forschungsprojekten. Ihr habt 5 Minuten Zeit, dem Plenum Euer Poster vorzustellen. Anschließend können die Poster vom Plenum genauer betrachtet und mit Euch diskutiert werden. Wenn Ihr Euch für einen Poster-Beitrag entscheidet, lasst uns bitte einen Abstract mit ca. 300-500 Wörtern zukommen.

c) Mobilitätscafé:

Mehrere Mobilitätscafés sollen zeitgleich stattfinden, so dass sich die Gruppengröße verkleinert und damit Austausch und Diskussion noch mehr in den Fokus rücken kann. Ob Ihr Euch bspw. über Zukunftsthemen der Mobilität austauscht, d.h. ideengenerierend arbeiten möchtet, lieber ein kontroverses Thema diskutiert wie etwa partizipative Planungsprozesse bei Verkehrsprojekten oder aber Euch mit Anderen darüber austauschen möchtet, wie man ein Journal Paper schreibt: Wer diese Chance des intensiven Austauschs nutzen will, ist herzlich eingeladen, ein solches Mobilitätscafé (ca. 90 Minuten) inhaltlich vorzubereiten und vor Ort zu moderieren. Wenn Ihr Euch für ein Mobilitätscafé entscheidet, lasst uns bitte eine kurze Beschreibung zum Thema und zu dem Ziel, welches mit dem Mobilitätscafé verfolgt wird, zukommen (ebenfalls ca. 300-500 Wörter).

Mit diesem Call möchten wir die Idee von Pegasus, eine Plattform zum Austausch von noch nicht abgeschlossenen Projekten bzw. Forschungsvorhaben zu bieten, in den Vordergrund rücken. Deshalb würden wir Euch bitten, bei der Einreichung der Beiträge in wenigen Worten zusätzlich anzugeben (Stichpunkte sind ausreichend),

  •   in welcher Phase sich das Forschungsvorhaben/Projekt befindet (z.B. Konzeption, Datenerhebung oder (weitgehend) abgeschlossen),
  •   im Falle einer wissenschaftlichen Arbeit: Welche Methoden Ihr anwendet bzw. anwenden und diskutieren möchtet
  •   und welches Ziel und Motivation Ihr mit Eurem Beitrag verbindet (theoretischen Rahmen eines Dissertationsvorhabens präsentieren, Ideengenerierung für ein Praxisprojekt, Disputationsvortrag proben etc.).

    Ob klassische Präsentation, Poster plus Kurzvortrag oder Mobilitätscafé, schickt Eure Vorschläge bitte bis spätestens 15.6.2014 per Mail an jahrestagung2014@pegasus-netzwerk.de. Ob wir euren Beitrag berücksichtigen können, erfahrt Ihr bis zum 15.7.2014. Bei Rückfragen meldet Euch ebenfalls unter der genannten Mail-Adresse.